Montag, Juli 25, 2005

Wer sich trauen lässt, der traut sich was

Da haben wir nun nach sechs Jahren Probezeit beschlossen, uns das Ja-Wort zu geben. Das war letztes Jahr. Ein Saal zu finden, der für 70-80 Leute reicht, war denn doch noch gelungen. Der Termin beim Standesamt war auch eingetragen und das Herrenhaus wurde gebucht. So weit war es noch recht einfach. Mein Brautkleid hängt seit zwei Monaten am Kleiderschrank. Die Suche danach ging schnell und war sehr lustig. Noch machten die Vorbereitungen Spaß. Auch das Mieten eines besonderen Hochzeitsautos verlief problemlos. Dann wurde unser Zeitplan jedoch umgeworfen, weil Marc ins Krankenhaus musste und vier Wochen krankgeschrieben war. Und jetzt wird es langsam hektisch. Es fehlen noch Anzug und Trauringe, Autoschleifen und Blumen und so weiter. Mehrmals muss man zu Ämtern, um nachzuweisen, dass man auch der ist, für den man sich ausgibt. Und jetzt steht noch die sogenannte Anmeldung zur Eheschließung an. Deutschland deine Bürokraten!
Mittlerweile sind es noch knapp 50 Tage und der Countdown läuft unerbittlich. Von 70 geladenen Gästen, haben es bis jetzt noch 20 Leute aus der engeren Familie nicht geschafft, uns zu sagen, ob sie kommen oder nicht. Telefonieren muss echt schwer sein.
Und andere wollen nicht kommen, weil ihnen unsere Gästeliste nicht zusagt. Der Raum für die 70-80 Leute wird dann wohl doch viel zu groß werden. Und die Zeit läuft weiter. Wenn ich gewusst hätte, dass das so schwierig werden würde, hätten wir heimlich geheiratet.
Alles wird galaktisch gut. Hoffen wir es mal.
Anissa

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

„[…] Wenn ich gewusst hätte, dass das so schwierig werden würde, hätten wir heimlich geheiratet. […]“ Kenn ich. Das geht jedem so. Die eigene Hochzeit ist diejenige, von der man am allerwenisgten was hat.

Reimund (der ...)

Helgas galaktische Funkbude hat gesagt…

Hey Reimund...und ich dachte nach der Hochzeit hätte ich dann meine eigene Frau, das ist doch auch was ! Oder ??

Marc, der noch ohne "den einen Ring, sie alle zu knechten" durch die Gegend irrt.