Montag, Oktober 10, 2005

Brothers Grimm


Wir waren am Freitag mit Alexander im Kino und haben "The Brothers Grimm" gesehen. Anders als die weitläufige Meinung im Internet, fand ich den Film eigentlich richtig gut. Natürlich hat er nichts mit dem historischen Original zu tun, das wollte Gilliam aber auch gar nicht. Es ist rein fiktiv und sehr unterhaltsam.
Die Titelhelden wurden etwas amerikanisiert. So wurde aus Wilhem Will und aus Jakob Jake. Die beiden Brüder reisen umher und machen sich einen Namen als eine Art Geisterjäger. Allerdings sind das von ihnen geschaffene Geister. Zusammen mit zwei Gehilfen hauen sie damit Leute übers Ohr. Doch ihr Schwindel fliegt auf und sie werden von den französischen Truppen festgenommen. Um der Todesstrafe zu entgehen, willigen die beiden Brüder ein, nach den verschwunden Mädchen eines kleinen Dorfes zu suchen. Und dort werden Märchen plötzlich Wirklichkeit.
Es werden Anspielungen auf Aschenputtel, Hänsel und Gretel, Rapunzel, Rotkäppchen oder Dornröschen gemacht. Zum Schluss gibt es ein Happy-End, oder auch nicht.
Ich, als Literaturwissenschaftsstudentin, fand den Film jedenfalls gut.

"Manchmal werden Märchen wahr."

1 Kommentar:

The Cartoonist hat gesagt…

Es gibt, glaube ich, keinen Film von Terry Gilliam, der wirklich schlecht ist. Seine Filme sind irgendwie grundsätzlich gut.