Donnerstag, Oktober 13, 2005

Wieder mal im Kino

Geschaut wurde dieses Mal "Wächter der Nacht". Ein russischer Kinofilm nach dem Roman von Sergej Lukianenko. Die Geschichte erzählt nichts Neues. Ein Kampf zwischen Gut und Böse endet im Unentschieden, und so beschließen die Anführer der beiden Seiten einen Waffenstillstand. Um die Einhaltung zu überwachen, gibt es Wächter der Nacht und Wächter des Tages. Keine Seite darf ohne die Zustimmung der anderen Seite etwas tun. Die gute Seite hält sich allerdings nur bedingt daran. Der Protagonist Anton Gorodetsky merkt, dass er ins Zwielicht sehen kann. Eine Ebene, die den Menschen sonst verborgen bleibt. Er ist ein Anderer und wird zum Außendienstmitarbeiter der guten Seite, die gerne als Mitarbeiter der Stadt auftreten. Im Laufe des Films erfährt er, dass er einen Sohn hat und dass der ausgerechnet der Auserwählte ist. Klar, ist ja immer so. Die Erzählstruktur ist etwas bewöhnungsbedürftig. Die schnellen Schnitte machen Kopfschmerzen. Das sind wir allerdings von amerikanischen Produktionen auch schon gewöhnt. Ich fand den Film ziemlich interessant und denke, er hat was. Ich werde mir jedenfalls den zweiten Teil auch noch ansehen.

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