Sonntag, Dezember 18, 2005

entstellte Gesichter überall

Auf der Suche nach einer sonntägigen Beschäftigung landeten wir heute in der Videothek und liehen uns ein paar Filme aus. Den ersten Film, den wir uns ansahen, war dieses filmische Meisterwerk von "House of Wax". Sechs Jugendliche machen sich auf den Weg zu einem Footballspiel und landen in der Pampa. Dort bleibt natürlich der Wagen liegen und auf der Suche nach einem neuen Keilriemen finden sich zwei der Protagonisten in einer einsamen Stadt wieder. Und weil der Freund der weiblichen Heldin mal wieder zu neugierig ist, wird er als Erster der Gruppe von einem langhaarigen Bombenleger in Wachs gegossen. Allerdings noch etwas lebendig. Der Bruder der Heldin und sein Freund machen sich auf die Suche nach den beiden Vermissten und landen natürlich auch in diesem Städtchen, das wie sich herausstellt nur noch ein großes Wachsfigurenkabinett ist. Alle Bewohner wurden bereits verwachst. Der Bruder kann seine Schwester aus den Fängen eines der beiden irren Bösewichten befreien und es gelingt ihm auch diesen Fiesling mit einer Armbrust zu treffen. Hier wieder ein klassisches Horrorfilmelement: Keiner macht den am Boden liegenden Killer ganz den Gar aus. Nein, wir vertrauen darauf, dass der Schuß in die Schulter ihn getötet hat. Was natürlich nicht der Fall ist. Der Freund des Bruders wurde inzwischen geköpft. Klar. Und auch die anderen Freunde darunter Paris Hilton werden gemetzelt. Schön, Paris bekommt eine Eisenstange durch den Kopf. Da kann ja nicht viel kaputt gegangen sein. Hihi. Zum Schluß werden die beiden bösen Brüder von den beiden guten Geschwistern erledigt. Effektvoll schmilzt das Haus aus Wachs dahin. Das war schon eindrucksvoll, der Rest des Filmes allerdings nicht.

Der zweite Film, den ich mir alleine angesehen habe, war "Phantom der Oper" nach dem Musical von Andrew Lloyd Webber. Und wie das im Musical so ist, es wird die meiste Zeit gesungen. Aber die Bilder waren sehr schön. Der Stil des Films war toll. Zwischendurch werden Szenen aus der Zukunft gezeigt. Auch das Phantom war sehr reizend. So als Frau gesprochen. Diese Musicalversion ist recht gut am Buch gehalten. Obwohl ich finde, dass das Phantom ein bißchen zu schmalzig rüberkommt. Gut, das liegt am Musicalstoff. Auch die Kostüme waren klasse.
Was die beiden Filme gemeinsam haben, ist ein maskierter Mann, der darunter schrecklich entstellt ist. Im ersten Film war es der eine Bruder, der für das Künstlerische beim Killerduo stand. Das ist aber auch das Einzige, was die beiden Filme gemeinsam hatten.

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