Donnerstag, März 16, 2006

Das Wort zur Raumpatrouille


Heute ein paar Worte (ja...schon wieder) zur Raumpatrouille. Im Besonderen zum Fandom.

Manchmal bin ich ein wenig enttäuscht. Es scheint doch viele Menschen zu geben, die der Serie zusprechen. Trotzdem dümpelt das Raumpatrouille-Fandom extrem träge und leise vor sich hin. Teilweise sind die Fans aus dem Ausland z.B. Frankreich mit mehr Energie dabei.
Das wir ein Nachwuchsproblem haben, ist nichts Neues, das betrifft auch andere Teile der SF-Szene. (Siehe dazu Perry Rhodan oder SF allgemein)
Was ist los mit den deutschen Clubs???

Ich will echt mal meckern, wir haben 40 jähriges und nichts passiert.
Viele werkeln in ihren stillen Kämmerchen und konsumieren, was der Rest noch so bringt. Ich trauere doch mittlerweile sogar den selbstgemachten, schriftlichen Fanzines nach, die mit dem Entstehen des Internets von der Bildfläche verschwunden sind. Seltsam, wo wir doch fast alle jetzt prima Drucker, Grafikprogramme und anderen technischen Kram haben. Früher haben wir über schlechte Kopien und Nächte vor der Schreibmaschine gestöhnt.

Außerdem wacht und hortet jeder für sich seine paar Schätze von Raumpatrouille, ohne den Rest der Welt daran teilhaben zu lassen. Ein Sammlerproblem? Deutsche Spießigkeit? Kontaktarmut? Ich weiß es nicht.

Auf der Liste der Yahoo! Groups zum Beispiel gibt es 112 Mitglieder. Davon geäußert bzw. nur mal Piep gesagt, haben gerade mal eine Dutzend. Ist das normal...was machen die anderen in dieser Gruppe? Macht das Internet sprachlos oder nur zu dumm zum eigenen Ausdruck nach außen? Ehrlich, ich habe Schwierigkeiten das zu verstehen und nachzuvollziehen.

Der heutige produzierende, "lebende" Fandom ist an einer Hand abzuzählen und steht sich nicht selten selbst ein wenig im Weg.

Puuuuh, jetzt habe ich mir ein wenig von der Seele geschrieben und mit der Gewissheit, daß das ja hier doch keiner liest, höre ich jetzt auf.
Ad astra Marc

1 Kommentar:

The Cartoonist hat gesagt…

Bravo! Ich stimme dir 100%ig zu.