Montag, Mai 29, 2006

Meine Vampirbibliothek

Und es ist wieder einmal soweit. Ein neues Buch aus meinem Regal wird vorgestellt.
Heute: Das Erbe des Vampirs von Tom Holland. Der Zweite Teil seiner Trilogie.

Inhalt: London 1888. Die Suche nach einem verschwundenen Minster führt den brillianten Mediziner und Amateurdedektiv Dr. John Eliot nicht nur vom eleganten Westend bis in die verrufensten Ecken der nebelverhangenen Metropole, sondern auch an die Grenzen seines eigenen Verstandes -und darüber hinaus. Denn was zunächst nur ein gewöhnlicher Ehebruch zu sein scheint, entpuppt sich bald als Fall, in dem jedes gelöste Rätsel nur neue immer haarsträubendere Mysterien enthüllt. Und letztendlich führen alle Spuren ins geheimnisvolle Himalaja-Königreich Kalikschutra und zu der ebenso schönen wie tödlichen Lilah und ihrem Zauberschloß mitten in den Londoner Slums...

Das Buch ist wie das Vorbild "Dracula" in Memoiren und Briefen geschrieben. Es beginnt alles in Indien, wo eine Garnison englischer Soldaten ins Königreich Kalikschutra aufbricht. Dr. Eliot ist mit von der Partie. die Leute erleben die ersten Übergriffe einer fremden Macht, der es nach Blut dürstet. Schließlich fährt Dr. Eliot zurück nach London, um alles zu vergessen. Dann verschwindet der Minister George Mowberly, ein guter Freund von Dr. Eliot. Der geht dem Verschwinden natürlich nach. Und dann tritt sogar der Meister persönlich auf.
In Berichten schildert Bram Stoker seine Erlebnisse in dieser Geschichte. Wirklich nett gemacht. Auch Polidori, der Leibarzt von Lord Byron, erscheint.
Der Leser betritt den opiumgeschwängerten Raum in den Londoner Slums. Und dann kann auch Bram Stoker nicht verhindern, dass sein Freund Dr. Eliot von Lilah, der schönen Vampirin gebissen wird und ihn zu einem Vampir macht. Sein Lehrmeister wird schließlich Lord Byron.

"Verwenden Sie, was ich Ihnen berichtet habe, um diejenigen zu warnen, die Sie erreichen. Und in der Zwischenzeit warte ich.
Wie ich diese vergangenen sieben Jahre gewartet habe.
Wie ich immer warten werde.
Für immer, wie es scheint.
Für jetzt und alle Zeit."

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