Freitag, Juli 21, 2006

Tropische Hitze

Schwitzen heißt es schon seit Tagen. Gestern war nun der bisher heißeste Tag. Zum Glück gab es gestern Nacht etwas Abkühlung. Selbst die Katze bewegt sich nur selten. Und stündlich schmilzt eine Gehirnzelle weg.

Ich mag kühlere Sommertage lieber.

Montag, Juli 17, 2006

Zitat der Woche

"Katholiken machen mich nervös", sagte ich, "weil sie unfair sind."
"Und Protestanten?" fragte er lachend.
"Die machen mich krank mit ihrem Gewissensgefummel."
"Und Atheisten?" Er lachte noch immer.
"Die langweilen mich, weil sie immer nur von Gott sprechen."

Heinrich Böll, Ansichten eines Clowns.

Montag, Juli 10, 2006

Das war´s!

Die WM 2006 in Deutschland endete gestern im Berliner Olympiastadion mit einem Elfmeterschießen, das die Italiener gewannen.
Der neue Weltmeister ist also Italien. Ich hatte ja eher den Franzosen die Daumen gedrückt, die waren in der zweiten Halbzeit und in der Verlängerung auch deutlich besser. Dann musste Zidane allerdings austicken und einen Italiener den Kopf gegen die Brust rammen. Was sollte das denn?!
Die Nummer 20 hat dann den Elfmeter vergeigt und das war´s.
Gut, jetzt ist eben Italien Weltmeister.

Ich hatte mich heute gewundert, wie viele Leute trotzdem noch ihre Fahnen am Auto haben. Finde ich aber nicht so schlecht. Ich denke, die WM hat bei uns doch wieder das Wir-Gefühl gestärkt und das positive Denken. Dann war sie also doch für was gut.

Aber nach dem Spiel ist bekanntlich vor dem Spiel und deswegen warten wir auf die EM in zwei Jahren.

Samstag, Juli 08, 2006

Zitat der Woche

"Weit, weit draußen unter dem Meer begann sich ein titanischer Schatten zu bewegen. Er hatte gewartet und beobachtet, und er registrierte die Niederlage seiner Kreatur mit der Gleichmütigkeit einer Maschine. Zeit bedeutete ihm nichts, und er hatte Millionen Helfer, die den einen, verlorenen, ersetzen konnten."

Nicht von H.P. Lovecraft sondern von Wolfgang Holhbein, Der Hexer.

Lovecraft: Es ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass der Tod die Zeit besiegt...

Deutschland feiert den dritten Platz

Das kleine Finale heute endete für Deutschland mit Bronze. Es war ein schönes, dynamisches Spiel mit zwei Toren von Schweinsteiger und einem von Petit, der leider zu Portugal gehört. Aber es war ein schönes Eigentor.

Schade, dass unsere Elf am Dienstag gegen Italien nicht so gespielt hat, wie sie es heute taten. Viele Angriffe und eine bessere Abstimmung im eigenen Strafraum. Und dann Kahn-Titan im Tor. Genial.

Deutschland feiert seine National-Elf trotzdem wie WM-Sieger. Und ich glaube, dass uns dieser ganze Zirkus doch gut getan hat. Die Leute waren mal nicht nur am Jammern sondern gut drauf und positiv gestimmt trotz Niederlage im Halbfinale. Das Duracel-Mädchen durfte heute die Spieler ehren und kräftig klatschen. Alles schön im Fußball-Land.
Und auch das Ausland hat uns mit Lob bedacht. Wir haben gelernt, unsere Flaggen öffentlich zu zeigen, ohne gleich vor Scham im Erdboden zu versinken, weil man so etwas als Deutscher eigentlich nicht darf.

Ich drücke morgen den Franzosen die Daumen. Ja, den Weißbrotessern. Zidane ist mir sympathisch. Und die Pizzabäcker waren mir unsympathisch geworden mit ihrer Hetze gegen Frings. Nee, Frankreich darf ruhig Weltmeister werden.

Und Klinsi bleib doch!!!

Mittwoch, Juli 05, 2006

Oh Nein, er singt wieder !!!

Der einzige singende Beifahrer aus den 80er ist wieder da. Da waren Autos noch bessere Schauspieler als die Statisten auf zwei Beinen.
David "the Hoff" Hasselhoff
Mit "Jump in my Car" (Musikvideo) greift der gefärbte Altstar junge Mädchen von der Straße auf.
Gruselig, aber leider mit Ohrwurmqualität.

Arrgg...Hilfe...ich habe "the Hoff" im Gehirn.

Hier auch noch das Making off des Videos. Aber bitte auf eigene Gefahr.

Ad astra Marc

Kontakt....SCHRIFTSONAR...Ping!


Auch wenn die Seiten auf anderen Blogs schon vorgestellt wurden, möchte ich es gerne auch noch einmal tun.

Warum ???
Weil ich selbst erst heute auf diese geniale Seite gestossen bin. (Schande, Schande und kleine Meteoriten auf mein unwürdiges Haupt)

Hauptseite

Blog

Bestandteil der Seite sind immer kleine Radioteile, die sich mit der Besprechung von Science Fiction Romanen beschäftigt. Dabei geht es nicht immer um Neuausgaben, sondern auch schon mal um Klassiker.
Ich bin jetzt selbst mal bei Teil 1 angefangen, wo einer der Sprecher gerade einen "Lachanfall" bekommt. Lustiges Volk, diese Macher !!!

Daumen hoch und ad astra
Marc


Dienstag, Juli 04, 2006

Bye Bye Weltmeistertitel!!!!

Das war´s also für die Deutsche-Nationalelf. Schade, sie hatten gut gespielt und leider verloren. Ich persönlich hatte das den Italienern ja so gar nicht gegönnt. Ich hoffe nur, dass die nächsten Gegner sie rauskicken! Aber nach Hause gehen können wir noch nicht ganz, denn wir kämpfen noch am Samstag um den dritten Platz.
Vielleicht hätten sich die Jungs doch noch ein paar Tipps bei den Mädels abholen sollen, die sind nämlich schon Weltmeister.

Was machen wir jetzt bloß mit all den Deutschlandflaggen???

Samstag, Juli 01, 2006

Aus meinem Vampir-Regal

Heute ist der dritte Teil der Trilogie von Tom Holland, "Die Botschaft des Vampirs" , dran. Erschienen im Econ & List-Verlag 1997.

Inhaltsangabe: England im 17. Jahrhundert: Die schöne Lady Helen nimmt den mit mysteriösen Wunden übersäten Robert zu sich nach London und pflegt ihn gesund. Sie weiß nicht, dass der Junge beim Kampf mit satanischen Mächten seine Eltern verloren hat und die Rache in ihm wächst. Als er herausfindet, dass Helen und ihr Lebensgefährte Vampire sind, versucht er sie für seinen teuflischen Plan zu gewinnen...

Ein schöner Abschluss der Reihe, in dem es um Liebe, Verrat und Rache geht. Dieses Mal tauchen keine Berühmtheiten auf. Doch die Personen sind trotzdem genau beschrieben. Holland beschreibt die Strukturen innerhalb der Vampirgesellschaft und das Geflecht mit der menschlichen Welt. Natürlich kommt es zum klassischen Showdown und der Held überlebt. Aber er zahlt einen hohen Preis dafür.
Kurzum ich mag die Bücher von Tom Holland.

"Jedoch nicht ganz. Denn selbst als er in der Tiefe seines Denkens das brennende Licht des Universums der Dinge zu erblicken schien, fühlte er die Schwärze, die seinen Glanz besudelte, ein überfließendes Entsetzen, das die Flammen beschmutzte."