Donnerstag, Dezember 27, 2007

My name is Max.


VORSICHT SPOILER!!!

Die Tardis hat einen Zusammenstoß mit der Titanic, aber der Doctor bemerkt schnell, dass es sich dabei nicht um die Titanic von 1912 handelt. Nein, es ist ein Raumschiff, das aber dem Ozeanriesen nachempfunden wurde. Das Raumschiff stammt von einem anderen Planeten und befindet sich im Orbit der Erde, weil man Weihnachten auf der Erde besichtigen möchte. Kaum ist der Doctor an Bord beginnen die Probleme, denn der Kaptiän steuert absichtlich in die Katastrophe, als er die Schilde herunterfährt, obwohl Meteoriten auf das Schiff zurasen. Und so kollidiert diese Titanic nicht mit einem Eisberg, sondern mit diesen Meteoriten. Nun rast das Schiff auf die Erde zu und droht den Planeten samt Bevölkerung durch eine Explosion des Antriebs zu zerstören. Der Doctor kann eine kleine, buntgemischte Gruppe retten und versucht nun, die Zerstörung der Erde zu verhindern. Tatkräftig wird er dabei besonders von der Kellnerin Astrid unterstützt, die auch gerne seine neue Begleiterin werden würde. Wer würde nicht gerne Kylie Minoque mit auf Reisen nehmen?

Alles in allen fand ich die Weihnachtsfolge wieder schön. Mich störte allerdings, dass es nach der ruhigen Einführung doch etwas zu hektisch wurde und die meisten Charaktere bereits in den ersten Minuten nach ihrer Rettung den Löffel zum Teil recht heroisch abgaben. Das wirkte doch sehr übertrieben. Die Sprüche vom Doctor waren wieder hervorragend.
Auch wenn einige Zuschauer meinten, Kylie würde zu übetrieben spielen, fand ich das nicht. Astrid ist eine sehr gefühlsbetonte Figur, das merkte man sofort. Deswegen fand ich ihre Handlungen und ihr Mitleid schon plausibel. Außerdem würde mir ihr Outfit als Merchandising irgendwie gut gefallen. :-)
Auch wenn uns die Folge streckenweise sehr an den Film mit der Poseidon erinnerte, fand ich es gut gemacht. Wirklich gestört hat mich eigentlich wenig. Ich fand es nur schade, dass der Hang zu Übertreibungen zunimmt. Das mit der Queen am Ende fand ich völlig überflüssig und albern.
Am besten fand ich immer noch die Christmas-Invasion von 2005.

Also dann: "Take me to your leader!"

PS: Ich hatte mir gestern erst noch einen Teil von dem "Titanic"-Film mit Kate Winslet angesehen und habe mir dann den Doctor ein zweites Mal reingezogen. Zum Vergleich sozusagen. Das war lustig.

Freitag, Dezember 21, 2007

Dienstag, Dezember 18, 2007

Neocortexx-Party


Ich bin ganz geschafft vom Tanzen. Jetzt gehe ich ins Bett. ;-)

Montag, Dezember 17, 2007

Dienstag, Dezember 11, 2007

Zitat der Woche

Ich sprach

Ich sprach nachts: Es werde Licht!
Aber heller wurd´es nicht.

Ich sprach: Wasser werde Wein!
Doch das Wasser ließ es sein.

Ich sprach: Lahmer, Du kannst geh´n!
Doch er blieb auf Krücken stehn.

Da ward auch dem Dümmsten klar,
daß ich nicht der Heiland war.


(Robert Gernhardt, Reim und Zeit)

Second, second Life


Marc hat jetzt auch seinen EIGENEN Avatar, nachdem er als Mädchen herumgelaufen ist.
"Luzie ist ein Mädchenname..."
Dieses Mal habe ich ihn kurz gesteuert, und so hatte Weirdtales Morane auch schon Kontakt zu Herrn Küper. Sorry, war nur kurz.
Okay, damit sind wir beide im Zweiten Leben vetreten.

Montag, Dezember 10, 2007

Second Life


Meine erste Erfahrung mit SL fand gleich an der Theke statt in einem Treffen mit Kueperpunk. Was nicht verwunderlich ist, da Herr Küper der einzige ist (außer Klaus Eylmann) den ich kenne mit SL-Erfahrung. Ob ich mich weiter mit SL befasse, wird die Zukunft zeigen. Jedenfalls frist der dortige Aufenthalt wieder mal viel Zeit.

Sonntag, Dezember 02, 2007

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Nachdem Marc anscheinend nicht so viel zu bloggen hat, mache ich einfach mal weiter.
Heute habe ich nach einer Runde "Ghostbusters" noch den tschechischen Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" auf DVD gesehen. Er lief heute auch im Fernsehen, aber da wollte ich ihn lieber noch auf DVD schauen. Also reingelegt und angemacht, wann ich es wollte.
Ach ja, ich liebe diesen Film. Diese Märchenverfilmungen sind auch nach über dreizig Jahren noch sehr schön. Und das merkt man auch im TV. Denn dort ist er ja DER Weihnachtsfilm und läuft auf fast allen dritten Programmen. Und es gibt eine sehr schöne Fanpage.
Als Fan musste ich natürlich bei unseren Urlaub in Dresden auch einen Abstecher nach Moritzburg machen, das nur 15 Km entfernt ist. Das war so schön dort. Leider waren sie gerade am Bauen und Gerüste standen herum. Aber schön war´s trotzdem.
Ein paar Bilder zum Vergleich wurden natürlich auch gemacht.

Das ist allerdings die andere Seite des Teiches und des Schlosses!

Samstag, Dezember 01, 2007

Willkommen in den Siebzigern!




Nein, dieses Mal handelt es sich nicht um "Life On Mars" sondern um "Die Zwei" oder THE PERSUADERS . Die Serie wurde in Deutschland ja gerade durch seine einzigartige Synchronisation erfolgreich. Jetzt habe ich mir die Serie dank DVD auch mal in englisch anhören können und fand das Original gut. Immer wieder schön. Knoblauchnuss-Schokolade!


Mittwoch, November 28, 2007

Zitat der Woche

Wie flog, was rund der Mond beschien,
Wie flog es in die Ferne!
Wie flogen oben hin
Der Himmel und die Sterne! -
"Graut Liebchen auch? -- Der Mond scheint hell!
Hurra! die Toten reisen schnell!
Graut Liebchen auch vor Toten?" -
"O weh! Laß ruhn die Toten!" --

Ha sieh! Ha sieh! im Augenblick
Huhu! ein gräßlches Wunder!
Des Reiters Koller Stück für Stück,
Fiel ab, wie mürber Zunder.
Zum Schädel, ohne Zopf und Schopf,
Zum nackten Schädel ward sein Kopf;
Sein Körper zum Gerippe,
Mit Stundenglas und Hippe.

(Gottfried August Bürger ; Lenore - Ausschnitt)

Mittermeier im CCH

Gestern war ich mit meiner Cousine und meiner Tante in Hamburg im CCH zu Mittermeier. Nachdem ich mich bereits im Parkhaus verirrt hatte, weil Frankfurt eben nicht direkt bei München und Rom liegt, bin ich dann auch etwas später erschienen als geplant. Wer hat denn auch geahnt, dass ich mich von Frankfurt (Parkplatzbezeichnung) durch ein Hotel schlagen musste, um zum Eingang des CCHs zu kommen. Klein Anissa dachte schließlich, das würde auch anders gehen.
Gut, 19:50Uhr war ich dann in der Eingangshalle. Bekam meine Karte und wir konnten uns auf den Weg zu unseren Sitzplätzen machen. Die waren eigentlich recht gut gelegen, links unten in der 13. Reihe konnte man ihn noch sehen, ohne auf die Leinwand schauen zu müssen.
Gegen 20:00 Uhr betrat der Meister persönlich dann die Bühne, um uns sein neues Programm "Safari" vorzutragen. Und so erfuhren wir auch einiges über wilde Tiere, Tauchlehrer, Pinneberger, Ausbremser und seinen Kater Neo, der es nicht schafft durch seine Katzenklappe zu klettern. Es war mal wieder eine richtig geile Show, und ich habe Tränen gelacht. Dann also bis zum nächsten Mal. Hoffentlich aber wieder im Tivoli, denn das CCH ist eindeutig zu groß. Da will doch nicht so richtig Atmosphäre aufkommen.
Ich habe den Rückweg übrigens wieder zuerst über München angetreten, bis ich merkte, dass es auch von der anderen Seite keinen Durchgang gab. Schließlich schloß ich mich einem Paar an, dass den Parkplatz Hamburg suchte, der neben meinem lag. Also trotteten wir durch das CCH, um dann schließlich durch das Cafe des benachbarten Hotels in dessen Tiefgarage zu gelangen, wo wir uns hinverirrt hatten mit den Autos. Tja, das muss einem Dummen ja erst gesagt werden. Jedenfalls lernte ich so noch nette Menschen kennen. Auch was.

Montag, November 26, 2007

FK-Treffen in Düsseldorf 2007



Vom 23.11. - 25.11.07 war es wieder so weit. Das halbjährliche FK-Treffen stand an. Dieses Mal wieder bei Petra in Düsseldorf. Nach 5 Stunden Autofahrt hatte ich es dann um 19 Uhr geschafft und bin heil dort gelandet. Die anderen beiden Gäste trafen an diesem Abend etwas später auch ein. Und dann wurde geredet, gelacht und Wein getrunken. Der erste Abend endete fröhlich um 2:30 Uhr. Nach einer Nacht auf meinem aufblasbaren Bett, ging es mit einem Frühstück weiter. Mittags machten wir uns dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg in die Stadt, wo bereits Weihnachtsmärkte offen waren. Nein, Glühwein wurde nicht getrunken. Es wurde geschaut und gestaunt und heiße Maronen gegessen. Weiter ging es zum "Les Halles". Das musste seinen alten Hallenplatz gegen die Güterabfertigung tauschen. Ein bisschen vom Charme ging zwar verloren, aber es bleibt richtig schön extravagant. Wir speisten Kaffee und Kuchen sowie ein spätes Frühstück und genossen die Atmosphäre. Am Nachmittag ging es zurück zu Petras Wohnung und der Abend wurde eingeleitet mit einem Film über eine Teenie-Schwangerschaft. Wir haben viel gelernt. Und es ging genauso weiter mit "Sex and the Single Mom", wo es eigentlich wieder um eine ungewollte Schwangerschaft ging. Dieses Mal nur mit Ende Dreizig. Nach diesen unterhaltsamen "Lehrfilmen" mit Nigel Bennett gingen wir zum Hauptthema über und schauten uns Folgen von unserer Lieblingsserie Forever Knight an. Ach ja....war das wieder schön...
Müde fielen wir erneut spät nach Mitternacht ins Bett. Und am Sonntag ging es für mich nach dem Frühstück schließlich nach Hause. Es war wie immer ein schönes, nettes Wochenende mit viel Spaß und Unterhaltung.
Wir sehen uns im April hier im Norden! Bis dann!

Sonntag, November 25, 2007

The Infinite Worlds Of H. G. Wells

Tom Ward Katy Carmichael
Eve Best Nicholas Rowe

Hallmark Entertainment

Ein absolutes "Muss ich haben" auf DVD und das zum Tiefspreis. Zur Zeit für unschlagbare 6,99 Dollar bei Amazon.com. Bei dem derzeitigen Dollartief ein Schnäppchen und dafür bekommt man satte 4 Std. beste Unterhaltung.
Witz, Spannung, prima Geschichten und glaubhafte Special Effects. Dazu noch eine Liebesgeschichte und das alles mit einem feschen H. G. Wells in einem glaubhaft dargestellten London des 19 Jahrhunderts.
Wer da nicht zuschlägt hat selber Schuld!!!

Mittwoch, November 14, 2007



Hallo an alle Karl-Herbert-Scheer-Fans!
Reichlich verspätet, aber dafür rechtzeitig zum Fest :-) - ist
die Fortsetzung des TCE-Gedenkwerks für Karl-Herbert Scheer, "Kommandosache K.H. Scheer"
,
mit den Bänden 3 und 4
fertig gedruckt und wartet auf Eure Bestellung!

Das neue "Kommandosache K.H. Scheer"-Paket enthält:

  • einen Schuber mit:
    • Band 3 "Spätkontrolle aufschlussreich" (214 S., Softcover, DIN A5)
    • Band 4 "Actionfaktor unbegrenzt" (206 S., Softcover, DIN A5)
    • Das Poster zur Kommandosache K.H. Scheer (DIN A3)
    • eine kleine Überraschung zur besonderen Verwendung (schließlich ist ja bald Weihnachten :-) )

Das KHS III&IV-Paket kostet 18 EUR,
die Versandkosten innerhalb Deutschlands (Büchersendung) betragen 2 EUR,
der Komplettpreis beim Versand von 1 Komplettexpl. innerhalb der BRD also 20 EUR.

Bestellen könnt ihr den neuen Doppelband auf der
TCE-Homepage in unserem Online-Bestellshop
oder per E-Mail an:
khs(at)terranischer-club-eden.com

Galaktische Grüße!
Joe Kutzner (Redakteur) & Kurt Kobler (Herausgeber)


ZUM INHALT:
Die Bücher III und IV schließen weitere Lücken in der Aufarbeitung des Gesamtwerks von Karl-Herbert Scheer:

  • So sind unsere Autoren Hermann Urbanek und Thomas Harbach weit zurück in die Ära der Leihbücher gegangen.
    • Hermann stellt die zweite (zuerst geschriebene) Piratenserie von KHS vor, „König der Meere“, die er unter dem Pseudonym Diego el Santo geschrieben hatte.
    • Außerdem stellt er das komplette Schaffen von KHS im Krimi/Abenteuer-Sektor vor, mit den zwei „Joe Brand“-Romanen und den kompletten Serien „Klaus Tannert“ und „Roger Kersten“.
    • Auch Thomas hat sich eine unglaubliche Mühe gemacht und alle 44 SF-Klassiker von KHS besprochen, die in der Pabel-Reihe „Utopia Bestseller“ erschienen sind.
    • Warum „Grenzen der Macht“, der letzte Band des „Centauri-Zyklus“, in dieser Neuauflage eine Änderung erfuhr, erklärt uns dann noch Hermann.
  • Neben dem Grußwort von Frau Heidrun Scheer freuen wir uns besonders über den sehr persönlich gehaltenen Artikel „Mein Vater: Karl-Herbert Scheer“ seiner Tochter Corinna Scheer.
  • Anfangs waren KHS-Romane keine Herzensangelegenheit für Hermann Wolter, und so war er nicht ganz unschuldig am „Handgranaten-Herbert“, dem wohl umstrittensten Spitznamen für KHS, doch änderte sich seine Einstellung, als er KHS persönlich kennen lernte – ein Rückblick.
  • Ausgegraben haben wir ein Interview, welches Wolfgang J. Fuchs bereits 1978 mit KHS führte. Besonders interessant ist die Passage, wo die lange Jahre vorherrschenden Irrtümer im Fandom um seinen „ersten“ SF-Roman von KHS selbst geklärt werden und unsere Recherchen im ersten Band der „Kommandosache K.H. Scheer“ bestätigen.
  • Ein großes Kapitel widmet sich dem Thema „Film“.
    • Den „Ausgrabungen“ von Heiko Langhans im Hause Scheer anlässlich seiner Nachforschungen zur offiziellen KHS-Biografie verdanken wir den lange verschollenen Original-Reisebericht von KHS nach Rom zu den Dreharbeiten zur Perry-Rhodan-Verfilmung „SOS aus dem Weltall“.
    • Es sollte noch eine weitere KHS-Verfilmung geben, nämlich seines Romans „Der Verbannte von Asyth“. Dass dieses Projekt nicht verwirklicht wurde, hatte auch mit dem Drehbuch zu tun, was KHS selbst verfasst hatte. Wir präsentieren hier einen Auszug mit dem Vorspann und den ersten vier Szenen.
    • H.J. Thunack schließlich erinnert sich der vielen Briefkontakte (wir zeigen sie) mit der Familie Scheer, in der es um Antworten auf Detailfragen zu seinem Filmprojekt Der Einsame der Zeit“ ging.
  • Damit sind wir mitten im Perryversum.
    • Michael Thiesen zieht eine Bilanz der „Zweiten Phase“ von KHS in der Perry-Rhodan-Heftserie – seinen beiden Comebacks, dem ersten fehlgeschlagenen mit der Figur, dessen Initialen Kurt lange im TCE als Pseudonym gewählt hatte, Clifton Callamon, und dem zweiten Einstieg in die Serie, in dem er den ‚Totenschädel’ Ratber Tostan kreierte, der bis zu seinem Tod währen sollte.
  • Für alle Freunde der ZBV-Reihe gibt es auf über 70 Seiten zum Nachschlagen eine Chronologie der kompletten Serie, zusammengestellt von ... natürlich Heiko Langhans.
  • Ebenfalls, um das Nachschlagen zu erleichtern, haben wir uns entschlossen, in Buch IV eine themenorientierte KHS-Bibliografie zu veröffentlichten. Hier findet fan z.B. seine Serien (Piraten-, Abenteuer-, ZBV, Perry Rhodan, Atlan) übersichtlich zusammengestellt, getrennt in Erstveröffentlichungen und Nachdrucke ... daneben seine sonstigen sf-relevanten Artikel, erstmals auch die in STELLARIS, dem Fanzine der SSFI, veröffentlichten.
  • Wieder haben uns viele Zeichner mit eigens für diese beiden Bände erstellten Zeichnungen bzw. Computergrafiken unterstützt.
    • Aus dem TCE selbst sind das:
      • Christiane Lieke ("Wintermute") mit einem schönen Piratenmotiv und einer Raumhafenszene,
      • Andy Schmid ("Lumpazie") mit einigen Illustrationen zur „zweiten Perry Rhodan-Phase“ von KHS und
      • Norbert Schneider ("Norby Warhol"), der eine wunderschöne GWA-Marke für die ZBV-Agenten entwarf.
    • Reinhard Habeck hatte das letzte „Wort“ im „SOS aus dem Weltall“-Teil;
    • die beiden Karikaturen von Michael Valentini („KHS unterwegs“ und „Im Sinken“) sind von gleicher Güte wie die im ersten Doppelband), und
    • Michael Fey widmete sich Ratber Tostans Raumschiff, der TS-CORDOBA.
  • Wo wir gerade bei den HIGHLIGHTs sind, eines haben wir uns für den Schluss aufbewahrt:
    • Dank den Sammlergenen von Hermann Urbanek können wir hier die Erstveröffentlichung einer Kurzgeschichte von KHS in deutscher Sprache präsentieren: „DER HUNDESOHN“!
      Diese Story ist unseres Wissens nach bisher nur in den Niederlanden erschienen und zwar 1976 unter dem Titel „De Verrader“ (wörtlich übersetzt „Der Verräter“) in dem bei RAJ-Publications/Utrecht erschienenen SF-Fanzine „COUNTDOWN“.
      Ich habe die guten Kontakte zu Shirley, einer niederländischen Nachbarn, nutzen können, und wir beide haben mit vereinten Kräften die wahrscheinlich ursprünglich vom Deutschen ins Niederländische übersetzte Story aus dem Niederländischen ins Deutsche zurückübersetzt.
      Allein diese Erstveröffentlichung eines bisher unveröffentlichten Werkes macht den KHS-Doppelband „Spätkontrolle aufschlussreich“/“Actionfaktor unbegrenzt“ für alle wahren Scheer-Fans zu einem Muss.
    • Neben dem „Hundesohn“ bringen wir noch die erste Kurzgeschichte, die KHS geschrieben hat, „Und sie erkannten es nicht“, die 1957 in einer Storysammlung (Hrsg. Henry Bings Heinz Bingenheimer) erschien und nun zum ersten Mal wiederveröffentlicht wird.

Wie schon die ersten beiden Bücher werden auch die Teile III und IV reich bebildert sein:

  • Frau Scheer hat uns weitere Fotos aus ihren Privatalben exklusiv zur Verfügung gestellt,
  • wir zeigen Illustrationen von Johnny Bruck und Kurt Stephan aus alten ZBV-TERRA-Heften,
  • und die Archive von Hermann Urbanek und H.J. Thunack offenbarten so manches interessantes Dokumenten aus alten Fandomzeiten.

Samstag, November 10, 2007

Über Zusammenstöße und Schokolade

Da fährt man bzw. frau am Donnerstag gemütlich von der Freundin nach Hause und da beschließt ein Herr an der Ampel schnell zu bremsen. Ich bin dann noch in die Eisen gegangen, aber da es regnete, war die Strasse leider etwas glitschig. Rumps. Mein kleiner Lupo rutschte auf einen deutlich größeren Audi oder so. Eins zu Null für das andere Auto.
Gut, das war mein erster Auffahrunfall in meinem Autofahrerleben. Und das sind immerhin schon 9 Jahre. Mein erster Gedanke: Bitte keine Anhängerkupplung.
Zum Glück haben die Stoßstangen unserer Autos den Aufprall aufgefangen. Kein Blech wurde getroffen und es gab nur leichte Schäden. Bei mir ist der Plastik-Kühlergrill im Eimer. Mein Vater, der immer noch Eigentümer des Lupos ist, wollte damit dann auch nicht in die Werkstatt groß.

Zur Nervenberuhigung schaute ich mir am Donnerstag dann erst einmal den Film Charlie und die Schokoladenfabrik an. Ich fand ihn super süß. Und das lag nicht nur an den Unmengen von Schokolade. Dies war der Film mit JOhnny Depp, der wieder einmal eine grandiose Leistung hingelegt hat.

Meine Schokoempfehlung: Unbedingt sehenswert. Aber Achtung, am besten keine Schoki dabei liegen haben. :-)

Donnerstag, November 08, 2007

Phantastische Lesung in Kiel

Habe ich gerade selbst erfahren und muß ich unbedingt gleich bloggen:

Ich möchte auf die Lesung von Hannah Steenbock aufmerksam machen, die aus Die Formel des Lebens (Horror/Phantastik) vortragen wird.

Lesung Pandaimonion:
Samstag, 24. November, 18 Uhr

Ort: Storchnest
Gutenbergstraße 66
24118 Kiel

Der Eintritt ist natürlich frei, somit reicht es vielleicht noch für eine Cola Zero !!!

Montag, November 05, 2007

Subway To Sally: "Auf Kiel" in der Halle 400


Gestern am 4.11.07 war es soweit, Subway to Sally war in der Stadt. Und ich hätte es um ein Haar verpennt. Da sitzt man gemütlich zu Hause auf der Couch und schaut eine gute Serie und dann bemerkt man plötzlich um 19 Uhr, dass da noch mehr war. Richtig, du musst zum Konzert!- die kleine Stimme im Kopf erinnerte sich. Also rasant zum Auto und Richtung Kiel. Ich war aber nicht die Einzige, die um 19:30 Uhr erst an der Halle war. Einige warteten sogar noch im Auto, bis die Schlange kleiner wurde. Um 20:00 Uhr war ich drinnen und konnte mir erst einmal Coppelius reinziehen, die ich noch von der letzten Tour kannte.
Ich fand sie wieder recht klasse. Um 21 Uhr dann wurde es ernst. Subway To Sally betraten die Bühne und die Halle kochte. Die neue Platte heißt "Bastard". Ich kannte sie noch nicht, aber das machte gar nichts, es war super. Wie ein "Puppenspieler" hatte Sänger Eric das Publikum im Griff und nicht nur seine Seele brannte. "Die Trommel" spielte und es wurde ein "Tanz auf dem Vulkan". Längst war es kein "Unentdecktes Land" mehr sondern ein "Hohelied" auf die Musik. Und schließlich ein Hoch "Auf Kiel". Aber auch Lieder von alten Scheiben waren wieder mit im Programm. Wir entlarvten den "Falschen Heiland" und begaben uns ins "Feuerland". Ließen einen "Sturm" aufziehen und begrüßten die "Henkersbraut", die "Ohne Liebe" war. Wir schenkten den Musikanten einen Schrei und lösten "Das Rätsel II". Draußen war es ziemlich kalt und "Eisblumen" blühten im Verborgenen. Schließlich war die Zeit des Abschieds gekommen und natürlich durfte "Julia und die Räuber" dabei nicht fehlen. Denn:

Blut, Blut, Räuber saufen Blut
Raub und Mord und Überfall sind Gut
Hoch vom Galgen, hoch vom Galgen klingt es
Raub und Mord und Überfall sind gut

Das musste sogar Stefan Raab am Samstag bei seiner Show "Schlag den Raab" erfahren, als Fans vom Kölner E-Werk rüberkamen. Hihi. Und der Herr Raab wusste nicht, was los war.
http://www.schlag-den-raab.de/videos/videoplayer/45120/
(Wenn sie rauskommen auf den Gesang achten!)

Halloween-Nachfeier


Gut, der 31.10. war eigentlich schon vorbei. Die Hexen, Geister und Dämonen waren wohl schon in ihre Dimension zurückgekehrt. Aber trotzdem regte sich hier noch ein kleiner Haufen von übernatürlichen Wesen. Und das wurde natürlich ausgenutzt von uns. So luden wir uns drei erfahrene "Geisterjäger" ein und ließen es noch einmal richtig krachen. Mit viel Kindergeburtstagsstimmung und vampirischen Besuch aus der Vergangenheit. Und bei Quatum Leap war der Teufel persönlich erschienen. Hat wirklich mal wieder sehr viel Spaß gemacht. Bis zum nächsten Jahr!

Sonntag, November 04, 2007

www.vorratsdatenspeicherung.de

Die aktuellen Pläne zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers stellen die bislang größte Gefahr für unser Recht auf ein selbstbestimmtes und privates Leben dar.

Unter einer Vorratsdatenspeicherung würden wir alle leiden:

  • Eine Vorratsdatenspeicherung greift unverhältnismäßig in die persönliche Privatsphäre ein.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung beeinträchtigt berufliche Aktivitäten (z.B. in den Bereichen Medizin, Recht, Kirche, Journalismus) ebenso wie politische und unternehmerische Aktivitäten, die Vertraulichkeit voraussetzen. Dadurch schadet sie letztlich unserer freiheitlichen Gesellschaft insgesamt.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verhindert Terrorismus oder Kriminalität nicht. Sie ist unnötig und kann von Kriminellen leicht umgangen werden.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Menschenrecht auf Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer und belastet Wirtschaft und Verbraucher.
  • Eine Vorratsdatenspeicherung diskriminiert Nutzer von Telefon, Mobiltelefon und Internet gegenüber anderen Kommunikationsformen.

Freitag, November 02, 2007

Halloween (nachträglich)


Da habe ich dieses Jahr doch glatt vergessen, Happy Halloween zu wünschen. Geht ja gar nicht. :-)

Auch dieses Jahr waren wieder viele Kinder bei uns unterwegs. Ich war leider etwas zu spät zu Hause. Aber dafür habe ich die Teenies noch mit Süßigkeiten beschenkt. Und die waren wieder klasse verkleidet. Teufel, Hexen und der Tod persönlich schauten also vorgestern bei uns vorbei.

Und morgen wird bei uns im kleinen Kreis Halloween nachgefeiert. Das ist ja mittlerweile schon eine richtige Tradition geworden. Nächstes Jahr können wir dann auch direkt an Halloween feiern. Da ist es nämlich ein Freitag. Warum? Es ist ein Schaltjahr. ;-)

Freitag, Oktober 26, 2007

Science Fiction Fanzine Geschichte


Munich Round Up 15

Auszug:

Ambrosius liebte es, Theorien zu entwickeln. Aufgrund der ihm angeborenen orthodoxen Arbeitsweise geht er hierbei - gelinde gesagt - ungewöhnlich vor. Da er oft und gerne zu Bette liegt, - ja, nicht nur liegt, sondern sozusagen darin wohnt, entsteht der größte Teil dieser Theorien in seinem weichen, warmen Pfuhl. Er nennt sie deshalb auch “Pfuhlbauten” oder “liegende Theorien”. Einmal hat ihn eine Niveauverschiebung seine linke große Zehe zum Hinken gezwungen. Die während dieser Zeit entstandene Theorie war die weit berühmte und bekannt hinkende Theorie, von der selbst Ambrosius selbst nicht zu sagen vermochte, welches Thema sie eigentlich behandelte, - dergestalt war ihre Kompliziertheit. Im allgemeinen arbeitet Ambrosius zunächst die komplette Theorie aus. Anschließend ergründete er unter Anspannung seiner nicht unbeträchtlichen Geisteskräfte ihren Sinn und Zweck. Und schließlich baut er sich ein Gerät, um
festzustellen, ob sie dem gefundenen Zweck auch wirklich entspricht. Oftmals tut sie dieses!

wieder Mal von
Jesco v. Puttkamer

Donnerstag, Oktober 25, 2007

Der doppelte Doktor durchaus drollig dargestellt...


Ich freue mich schon auf die neue Staffel, beziehungsweise auf Weihnachten mit Kylie.

Dienstag, Oktober 23, 2007

podyssey - Der SF und Fantasy Podcast

Der erste deutschprachige Podcast mit SF- und Fantasy-Kurzgeschichten.
Alle 14 Tage präsentiere diese Seite eine neue Geschichte zwischen 20 und 50 Minuten Länge als Hörbuch.
Mur Lafferty, Markus Jendrossek, Jennifer Schreiner, Mirko Gutjahr und Uwe Post sind dort bisher vertreten. Also hört Mal rein, es lohnt sich!!!

Ad astra

Samstag, Oktober 20, 2007

Ratatouille


Remy liebt gutes Essen und sein bescheidener Traum ist es, der beste Chefkoch von Paris zu werden. Talent hat er, unbestritten, aber Remy ist eine Ratte. Womit Probleme aufkommen: Menschen mögen keine Ratten in der Küche und die Rattenfamilie hält den feinsinnigen Remy für total aus der Art geschlagen. Doch das Schicksal verschlägt Remy ausgerechnet ins Restaurant von Remys Idol, Chefkoch Auguste Gusteau. Hier trifft Remy auf Linguini, den Tellerwäscher. Die Beiden werden Freunde und schmieden einen raffinierten Plan, wie sie gemeinsam zu Starköchen werden können.

Wir können die Dinge beeinflussen. Wir beeinflussen sie mit unseren Entscheidungen.

Das sagt Remy zu seinem Vater. Und das ist auch die Hauptaussage des Films. Man kann alles im Leben erreichen, solange man nur fest an sich glaubt. Die Animation ist wieder fantastisch. Das Paris im Film ist wirklich hervorragend. Man fühlt sich wirklich dorthin versetzt. Auch die Küche ist toll gemacht. Ich persönlich kenne zwar keine Restaurantküche von innen, aber so muss sie aussehen. Man kann die Speise fast riechen und bekommt definitiv Hunger beim Schauen. Wenn Remy mal wieder vom Küchenchef verfolgt wird, ist das Action pur. Aber auch die Beziehung zwischen Remy und Linguini, die sich mit wachsenden Erfolg verändert, ist richtig niedlich dargestellt.
Ich bin zwar immer noch kein Fan von Nagern jeglicher Art, aber Remy ist schon eine niedliche Ratte. Remy, der weder eine richtige Ratte noch ein Mensch ist, der aber Träume hat und Freunde und Familie, die schließlich doch zu ihm stehen. Genau wie Linguini, der kein Chefkoch ist, aber für einen gehalten wird und völlig überfordert ist damit. Und so haben sich die beiden gesucht und gefunden.

Donnerstag, Oktober 18, 2007

Lucys Welt:

Heute habe ich wieder lange geschlafen. Herrchen war weggefahren und Frauchen wollte auch aufstehen. Ich bin liegengeblieben. Das Bett war kuschelig und weich. Gegen Nachmittag bin ich schließlich auch aufgestanden. Herrchen und Frauchen saßen am PC. Ich wollte Aufmerksamkeit und jaulte etwas herum. Frauchen hat mich prompt auf den Arm genommen. Das war schön. Aber danach war mir wieder langweilig. Ich habe Frauchens Zimmer durchgestörbert, aber es war auch nichts zu finden. Ahh, ein Karton. Super. Ich liebe das. Da kann man sich so klasse drin verstecken.
Dann ging Frauchen nach unten. Das bedeutet Fressen. Leider gab es nur Trockenfutter. Gut, besser als nichts. Ich habe Frauchen echt gut dressiert. Ich jaule einmal und sie springt. Habe ich gut hinbekommen. Ich bin richtig gut in so etwas. Dafür kuschel ich mit ihr und schaue sie lieb an. Dann schmilzt sie dahin. Als Hauskatze hat man es schon gut. Man wird gekuschelt, bekommt Fressen und wird geliebt. Und man wohnt schön warm in einem Haus, wo man prima auf der Heizung schlafen kann. Ein perfektes Leben.

Im religiösen Filmwahn


Gestern haben wir uns schon den Film White Noise-Fürchte das Licht gesehen. Und da begegneten uns gleich zwei alte Bekannte nämlich Nathan Fillion aka Capt. Malcolm "Mal" Reynolds und Katee Sackhoff aka Starbuck.

Inhalt:
Nachdem seine Frau und sein kleiner Sohn scheinbar grundlos von einem nunmehr ebenfalls toten Fremdling erschossen wurden, beschließt Abe Dale, sein für ihn sinnlos gewordenes Leben per Suizid zu beenden. Wider Erwarten überlebt er seinen Selbstmord und verfügt hernach über eine gesteigerte Sinneswahrnehmung, die ihn Lebensgefahr für andere Menschen anhand eines Lichtkranzes erkennen lässt. Nachdem er so einer Reihe von Leuten das Leben rettete, stellt sich heraus, dass der Tod so leicht nicht aufgibt.

Erinnerte etwas an Final Destination mit einer Spur Poltergeist. Abe findet heraus, dass drei Tage nach ihrer Rettung die Menschen durchdrehen und andere Menschen töten. Nun muss er alles aufs Spiel setzen, um eine weitere Katastrophe zu verhindern.


Der zweite Film, den wir uns gerade ansehen ist The Reaping. Pastorin Katherine Winter hat ihren Glauben verloren, als ihre Familie in Afrika ums Leben gekommen ist. Sie wird in eine Kleinstadt in Louisiana gerufen. Dort leiden die Einwohner angeblich unter den zehn biblischen Plagen, wofür ein kleines Mädchen büßen soll. Verzweifelt versucht Katherine, die Unschuld des Kindes zu beweisen.

Man braucht schon eine Zeit, um den Film zu verstehen. Die Tricks sind richtig gut und die Geschichte recht verworren. Das Ende dann überrascht doch ziemlich.

Dienstag, Oktober 16, 2007

Science Fiction Fanzine Geschichte


ANDROmeda Nr. 17

Auszug:

CONBERICHT
Eine sowohl ernste, als auch heitere Reportage
von
Jesco v. Puttkamer
Vorgeschichte: Eigentlich begann alles ja schon wenigstens eine Woche früher, und zwar in dem Augenblick, als Waldemar Kummings zum Bersten beladener und mit Lautsprechern, Tonbandgeräten, kilometerlangen Schnüren, Verstärkern, Vorverstärkern, Vor-vorverstärkern, Vor-vor-vorverstärkern, Begrenzungsverstärkern, Verstärkerverstärkern, Vervielfältigungsmaschinen, Schreibmaschinen, Saugpostpapier, MRU-Manuakripten, Mikrophonen, Tonbändern usw. usw. angefüllter VW in Oberbayerns idyllischem Kurort Unterwössen einfuhr. Mit ihm kamen Walter ("Fux") Heinecke, Gottlieb ("Gottlein Mährlieb") Mährlein, Inge Huber,- und anschließend Walter Siegrist ("Der monströse Zimmermann") und Waldemar ("Reziful") Kleinmair. Wenn man bedenkt, daß diese würdigen Vertreter des SFCD ihren gesamten Urlaub damit verbrachten, von früh bis spät wie die Irrsinnigen zu schuften, die sie sind, um den Con zu einem vollen Erfolg zu bringen, kann man ihnen hier nicht wärmstens genug danken.
So verging eine ganze Woche, während der das stille Dorf Unterwössen widerhallte von W. Siegrists monströsen Hammerschlägen, als er die unübertreffliche Raumschiff-Pilotenkanzel für die große Bühne zimmerte, von Gottleins irrsinnigen Pinselstrichen, von Reinecke's Schreibmaschinengeklopper und von W. Kummings Mikrophon- und Tonbandexperimenten.
Freunde, es muß furchtbar gewesen sein! Aber es geschah alles sozusagen hinter den Kulissen, denn als am darauffolgenden Freitag die ersten "Schlachtenbummler" von weither einzutrudeln begannen, war bereits das Meiste getan.


Ad astra

Donnerstag, Oktober 11, 2007



Und wieder ein neuer Link der Beachtung finden sollte!!!
Hier sind einige meiner I love You-Zeichner aus der SF vertreten. Mit den Zeichnungen von Kurt Röschl aus den Romanen von den populärwissenschaftlichen Erich Dolezals bin ich in die SF Kultur gerutscht.

Ad astra

Mittwoch, Oktober 10, 2007

..ist es soweit? Sind die Mars-
menschen in Unterwössen gelandet...?

Bericht vom großen Urlaubscon des SCIENCE FICTION CLUB EUROPA

Um es vorwegzunehmen: der Con 1958 in Unterwössen war ein großartiger Erfolg! Er kostete einigen Mitgliedern die Nerven und der Kasse einen gehörigen Batzen Geld. Aber das gehört dazu und beeinflußt stets den Erfolg oder Mißerfolg einer solchen Veranstaltung.
Der Organisator des diesjährigen Con hatte das kleine und herrlich inmitten der Berge gelegene Unterwössen regelrecht auf den Kopf gestellt. „Die Raketenmenschen tagen bei uns", so wurde im Dorf erzählt — und man wunderte sich erheblich, als statt der erwarteten bärtigen Professoren wir mit unseren Idealen und Zielen erschienen. Die Diskussionen begannen schon auf der Straße.
Währenddessen wurde oben im Saal gehämmert, geschnitten, geklebt und gestritten. Roboter sollten aus Pappe zusammengebaut werden, eine Raumschiffkanzel auf der Bühne errichtet und das ,Galaktische Nachrichtenzentrum' erprobt werden. Die SFCE-Gruppe München, unter der Leitung von Gottlieb Mährlein, Walter Sigrist, Reinecke Fuchs (so nennt man Walter Reinecke, den Dichter) und Waldemar Kumming, hatte bereits am Mittwoch den Saal besetzt und nicht mehr freigegeben. Manfred Ruprecht aus Berlin stieß zu den wie wild Arbeitenden und ging sofort in einem wirren Haufen von Pappe und Holz verloren.
Inzwischen aber nahm der Ausstellungsraum allmählich Formen an. Die Gruppe Salzburg, heute zum SFCE-Austria geworden, gestaltete in der Hauptsache diese Ausstellung mit Hilfe einer Raumstation von mehr als einem Meter Durchmesser. Kurt Felice (Knobler genannt) und Heinrich Richter, Leiter des SFCE-Austria, hatten diese Station in monatelanger Arbeit gebaut. Ein Meisterwerk!
Der Büchertisch des SFCE-Buchclub bot verlockende Dinge an und mancher verließ den Raum um etliche Geldstücke (oder auch Scheine) erleichtert. Es gab einmalige Sondervergünstigungen, die natürlich entsprechend ausgenützt wurden.
Die Gruppen München und Hannover besaßen je einen Tisch für ihre Raketenmodelle und SOL-Fanzines. Die Wände waren mit großen Fotos geschmückt.
Mit der üblichen Verspätung von einer halben Stunde begann der Con. Walter Ernsting begrüßte die Anwesenden herzlich, freute sich ungemein über die Tatsache, die Vertreter des Pabelverlages und des Moewigverlages willkommen heißen zu können und eröffnete dann den dritten Convent des SFCD/E.

Jesco von Puttkamer sprach anschließend über die Grundlagen der Atomphysik, und zwar in besonders einfacher Form. Dachte er wenigstens. Das sagten auch fast alle anderen. Nur einige blieben ehrlich. Denn der Vortrag von Puttkamers hätte von keinem Kernphysiker besser gehalten werden können.


Anschließend wurde der Film: FEINDE AUS DEM NICHTS gezeigt. Für Mitglieder des SFCE mit 50 Prozent Ermäßigung.
Nach dem Abendessen setzte Jesco von Puttkamer seinen atomaren Vortrag fort und beendete ihn gegen 20 Uhr, unter dem ehrlichen Beifall seiner Zuhörerschaft. Knapp und präzise hatte von Puttkamer in kürzester Zeit erfolgreich versucht, uns die Grundlagen des neuen Zeitalters darzulegen.
Der anschließende Abend war zwanglos und ohne festes Programm.

Wir sahen Schmalfilme der Gruppen Salzburg, Schweiz und den langen und vertonten Streifen der neugegründeten FANFILM unter Heinz Fries mit Aufnahmen von Walter Ernsting und der Gruppe Hamburg. Gegen 22.30 Uhr begab man sich ins Kino,


Jesco v. Puttkamer während seines Vortrags
Foto: H.H. Möbes

Dienstag, Oktober 09, 2007

wo der Spielfilm DIE DÄMONISCHEN gezeigt wurde. Im Beiprogramm: „Der Mensch im Weltraum" von Walt Disney.
Am Sonntagmorgen erneut ein Spielfilm: GEFAHR AUS DEM WELTALL. Im Beiprogramm zwei utopische MIGHTY MOUSE Filme und alles in allem etwa 13 Vorschauen auf utopische Großfilme, die Günter Oehler von den Verleihfirmen beschafft hatte.
Anschließend erhielt der Pabelverlag eine Urkunde des SFCE in Anerkennung für die Herausgabe des UTOPIA-Magazins und des UTOPIA-Großbandes. Herr Dr. Gentsch nahm die Auszeichnung mit netten Dankesworten entgegen.
Nach dem Essen berichtete dann Waldemar Kumming über den derzeitigen Stand der Elektronengehirne und zeigte wahrhaft utopische Möglichkeiten auf. Seine mit recht trockenen Witzen gepfefferten Ausführungen erleichterten das Begreifen sehr.
Daraufhin ergriff Geschäftsführer Wolf Detlef Rohr das Wort und legte einen Rechenschaftsbericht ab, der Maßnahmen der Clubleitung erklärte und die weiteren Ziele des SFCE aufzeigte. Der einmütige, starke Beifall der Zuhörer bestätigte voll und ganz die Richtigkeit der bisher geleisteten Arbeit.

Wolf Detlef Rohr in seinem Büro, wo er seine Rede auf Band sprach und die Vorbereitungen zum Con traf.
Foto: M. Kotowski

Anstelle des verhinderten K. H. Schneider sprach dann unser Freund Helfried Crede über das astronomische Thema: „Unser Sonnensystem". Erstaunlich scheint, daß Helfried alle nur möglichen Zahlen auswendig weiß und nicht einmal ein Buch zu Hilfe nehmen mußte. Sein Vortrag, ungemein interessant, erinnerte an einen Flug durch den Weltraum.
Und schließlich betrat Walter Ernsting das Rednerpodium. Draußen schien die Sonne und es war heiß. Darum faßte er sich sehr kurz, berichtete über die Ziele des Fandoms, bedauerte die einsetzende Zersplitterung und forderte die neu entstandenen Organisationen zur unabhängigen Zusammenarbeit auf. „Unser Endziel ist das geeinte Welt-Fandom!" sagte er. „Wir erreichen es notfalls auch allein! Aber ich begrüße jedes Anzeichen einer echten Zusammenarbeit zwischen allen Freunden des SF-Gedankens."

Danach erfolgte die Verteilung weiterer Urkunden:

Der Moewig-Verlag erhielt eine Urkunde für die Herausgabe von GALAXIS (unterzeichnet von Hugo Gernsback); der deutsche Redakteur von GALAXIS, Lothar Heinecke, erhielt eine Urkunde, ausgefertigt vom SFCE. Die gleiche Urkunde erhielt der Moewig-Verlag für die Herausgabe des TERRA-Sonderbandes. Die Schweiz, als neutrales Land, überreichte Clark Darlton dann den HUGO 1957 für seinen im UTOPIA-Großband erschienenen Roman: RAUM OHNE ZEIT,


Walter Ernsting vor seiner Rede über Science Fiction-Literatur. Von links nach rechts: H. H. Möbes, Walter Ernsting und die Herren des Pabel-Verlages, Walter Spiegl und Dr. Gentsch. Foto: H. H. Möbes

der mit 30 Prozent aller Stimmen zum besten SF-Roman des Jahres 1957 gewählt wurde. An zweiter Stelle mit 14 Prozent steht Karl Herbert Scheer mit DER UNENDLICHE RAUM.
Die eingesandten Stimmkarten standen zur Kontrolle zur Verfügung. Julian Parr hatte die Auswertung übernommen.
Noch am Nachmittag traf das Aufnahmeteam des Deutschen Fernsehens ein. Unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung wurden die Außenszenen gedreht. Der UTOPIA-Mann stolzierte durch die Straßen und wurde von allen Seiten aufgenommen, ebenso die staunenden Passanten.
Als dann der „Bunte Abend" begann, tauchte auch der Kameramann der UFA-Wochenschau auf und sicherte sich einen guten
Platz. Der Saal füllte sich schnell und die Erwartungen wurden auf eine harte Probe gestellt, denn die „übliche Verzögerung" blieb nicht aus.

Rudi Prexler mit seinem Ultralichtscheinwerfer zauberte als erster eine gespenstische Szene auf die Bühne. In völliger Dunkelheit schienen die beiden Raumfahrer im Nichts zu schweben. Dann folgte die Modeschau der galaktischen Intelligenzen: Jesco von Puttkamer als „Phantom", Mahrlein als Raumadmiral, Ernsting als „Sumpfmurmler vom Sagittarius", Thomas Mielke als „Friedensengel", um nur einige zu nennen. Sie hatten sich alle sehr viel Mühe gegeben — und das Fernsehen und die Wochenschau kamen auf ihre Kosten. Auch die Zuschauer. Großartig die Doppelansage von Heinz Fries und Franz Ettl, die als Jim Parker und ewig betrunkener Wernicke die Schau leiteten. Dann zog die Musikkapelle ein — Raumfahrer in weißer Uniform mit der Bezeichnung: TERRA. Was sie spielten war nicht elektronisch oder weltraumkalt, sondern verdammt heiß.

Die Planetenringsendung war eine Wucht! Ein außergalaktisches Ueberwachungsschiff erhält Kurznachrichten von den einzelnen Planeten unseres Systems. Dabei flammt der große Bildschirm ständig auf und zeigt typische Landschaften der betreffenden Welten. Die in harter Arbeit gebaute Kulisse des Raumschiffes wirkte so echt, daß man für fünf Minuten vergaß, auf der Erde zu sein. Die von Kumming und Reinecke gesteuerte elektronische Musik erhöhte den Eindruck des echten Raumfluges. Eine großartige Leistung aller Beteiligten!

Die Weltraummodenschau führte etwa 20 „galaktische Intellegenzen" vor. Auf diesem Bild die zwei wohl charmanteren Vertreterinnen: das „Dschungelmädchen von der Venus" und die „Tempelpriesterin von P IIa' Wer möchte da nicht auf diesem Planeten leben?!
Foto: M. Ruprecht.


Nach dem Atomkrieg! Auch den „Neantertaler des Jahres . . .
(Keine düstren Prophezeiungen!) zeigte die Weltraummodenschau.
Foto: M. Ruprecht.

Herrlich auch der Sketsch DIE WOLGASCHIFFER im Jahre 1900 und 19000. Und so vieles andere. Doch ein weiterer Höhepunkt: Heinz Fries sang die „Carmen" a la Spike Jones.

Ehrlich: man lachte Tränen und einige harmlose Besucher fielen von ihren Stühlen. Dazwischen Tanz und Rhythmus!

Alles in allem: ein gelungener Abend — trotz der vielen Sorgen, die mancher vorher gehabt hatte. Und schon zwei Tage später strahlte das Deutsche Fernsehen in der Tagesschau aus: ...... ist es schon so weit? Sind die Marsmenschen in Unterwössen/Obb. gelandet? Nein, es sind die Mitglieder des Science Fiction Club Europa, die ihren Urlaubscon . . ."

In dieser Nacht wurde noch lange diskutiert, und man war allgemein der Auffassung, daß noch vor einem Jahr ein solcher Erfolg vollkommen unmöglich gewesen wäre. Eine Bestätigung dafür, daß wir uns auf dem richtigen Weg befinden — von dem uns auch keiner abbringen kann. REFME.
***
Grußtelegramme zum URCON des SFCE sandten: SFCE-Gruppe Dänemark, Kopenhagen; Julian Parr, Düsseldorf; Dörnersche Verlagsgesellschaft, Düsseldorf; Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin/DDR; Semrau-Verlag, Hamburg; SFCE-Gruppe Hamburg, Klaus Sorgenfrei.

Im Namen des SFCE dankt für die herzlichen Grüße
Die Geschäftsführung


Und hier endet unser kurzer Ausflug in die Zukunft des Jahres 1958. Ich hoffe dieser Bericht hat euch gefallen, zeigt er doch, das man in den Anfängen des Fandoms doch schon richtig die "Weltraum-Sau" rausgelassen hat. Na ja, so ein wenig jedenfalls!
Der Bericht stammt aus "BLICK IN DIE ZUKUNFT" von Sep./Okt. 1958
Ad astra Marc

Zwei neue Science Fiction Links




Als erstes für alle Science Fiction Cover Freunde die Seite http://www.coverbrowser.com.
Hier findet man fast alles zum Thema "Das Cover" deiner Lieblingsserie. Von Superman bis British Science Fiction Magazine findet man hier fast alles. Es gibt sogar einige deutsche Serien.



Tja, und dann noch die Seite http://www.kunstidee.com, die auch ein reichliche Auswahl zum Thema Weltraum-Fantasien anbietet und noch vieles mehr.

Also bringt ein wenig Zeit mit (...vieeeeeeeeeel Zeit) und führt eurem Gehirn optische Reize zu. Viel Spaß und ad astra.

Sonntag, Oktober 07, 2007

BRUM CON 1965


Anstecker vom


BRUM CON

BSFA Convention

Birmingham 1965

Slan 3 - Magazin für Science Fiction


Das Slan 3 Magazin von 1969
Kurzgeschichten, Interviews, Autorenporträt und Artikel.

Transgalaxis Magazin


Transgalaxis Magazin
utopisch - phantastische literatur - film

Ausgabe 75
Oktober 1975
Preis 3 DM

Nachrichten, Film Aktuell, Buchbesprechung, Ausland, Taschenbücher, Comics und Fanzines.

Kleine Zeitreise (Science Fiction) BurgCon


Wir schreiben das Jahr 1964 und es ist der 01.08.1964, der Blogwart sitzt früh morgens im Hotel zur Post in Unterwössen. Noch recht früh, der Raum füllt sich erst später mit anderen Gästen.



Der Eurotopia-Con steht seit gestern an und es haben sich ca. 70 Fans angesagt in Burg Marquartstein, wir rechnen aber mit noch mehr. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist unter den Besuchern riesig, obwohl Richard vom Posten des Präsidenten zurücktritt.

Habe mir schon einige Pioneer Fanzines unter den Nagel gerissen, echt prima. Ettl soll den Eurotopia-Ehren-Preis für die dreimalige Con-Orga bekommen...Hmmm...na ja. Kann alles nicht schlechter werden als 62.

Ad astra und durch den Dreck zum Speck

Freitag, Oktober 05, 2007

Reaper


In der Serie „Reaper“ geht es um einen jungen Mann, dessen Eltern ihn bei seiner Geburt an den Teufel verkauft haben. Jetzt wo er nicht mehr klein ist, hat er sich zu einem Faulenzer und Drückeberger entwickelt. Doch Luzifer persönlich nimmt sich seiner an. Jetzt ist er Kopfgeldjäger des Teufels und geht fängt Seelen für seinen Boss ein, die aus der Hölle fliehen konnten.


Die ersten beiden Folgen liefen gerade auf dem amerikanischen Sender CW. Während sich unser Held Sam in der ersten Folge um einen wahnsinnigen Feuerwehrmann aus der Hölle kümmern musste, schlägt er sich in der aktuellen Folge mit einem blitzschleudernden Flüchtling herum.
Wieder stehen ihm seine beiden Kumpels zur Seite und geben nicht nur flotte Sprüche sondern auch tatkräftige Unterstützung.

Montag, Oktober 01, 2007

BBC geschaut: Murphy´s Law


Heute lief der erste Teil des Dreiteilers Murphy´s Law auf BBC One. Ich kannte die Serie nicht, von der es bereits vier Seasons gab. Was mich als Fan von "Jekyll" ja sehr gefreut hat, ist einfach die Tatsache, dass James Nesbitt die Rolle des Tom Murphy spielt. Ich mag den Schauspieler. Er hat so etwas Düsteres in den Rollen.
Wer Cop-Shows mag, für den könnte Murphy´s Law durchaus etwas sein. Ich fand´s gut.
Morgen geht es weiter.

Folge Eins:
Tom Murphy ist verantwortlich für eine Undercovermission zweier Undercover-Cops, Kim und Mitch. Mitch hat anscheinend Geheimnisse. Plötzlich verschwinden beide spurlos. Tom Murphy macht sich auf die Suche nach ihnen. Er findet heraus, dass Mitch Fahrer für Menschenhändler war. Osteuropäer werden ins Land geschleust und müssen dann auf Feldern arbeiten. Wenig später wird Mitch tot aufgefunden. Tom setzt nun alles daran, Kim zu finden. Dabei gerät er immer tiefer in den Sumpf. Wird der Kim rechtzeitig finden?