Samstag, Mai 26, 2007

42


Die letzte Folge von Doctor Who hieß prägnant 42.

42 beträgt die durchschnittliche Länge einer Doctor-Who-Folge.
42 war Russel T. Davies als der Doctor 2005 wieder auf Sendung ging.
42 war das Alter, in dem Elvis Presley starb.
42 war die Länge des letzten Gigs der Beatles auf dem Dach von Apple HQ.
42 ist die Umkehrung von 24, der bekannten Serie mit Kiefer Sutherland, die in Echtzeit spielt.
42 ist die ultimative Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Und Douglas Adams schrieb für Doctor Who.

By the Way: Elvis hatte 21 Nummer-Eins Hits in UK, die Beatles hatten 17.

"42 minutes and we´ll crash into the sun!"

So fängt es an, als Martha und der Doctor auf einem Raumschiff landen. Die TARDIS befindet sich dummerweise in einem Raum, der kurz nach ihrer Ankunft mit Hitze überflutet wird. Damit ist ihr Fluchtweg quasi abgeschnitten. Der Captain des Raumschiffes ist eine Frau, was ich schon recht nett fand. Ihr Mann ist mit etwas Fremden infiziert und dreht prompt durch - bekanntes Muster. Er hat das Schiff sabotiert, so dass es in eine Sonne stürzt. Auf der Krankenstation kommt er schließlich wieder zu sich und ist von etwas besessen. Das erinnerte mich schon stark an Impossible Planet sprich Satan´s Pit.
Der Gute bekommt einen wahnsinns Blick drauf, mit dem er die Ärztin quasi in die Wand brennt.
"Burn with me!"
Damit er aber auch noch sehen kann ohne ständig etwas zu verbrennen, setzt sich der Besessene einen Helm auf, der mich dann wieder etwas an Darth Vader erinnerte. Natürlich ist er nun hinter dem Rest der Crew her. Ein Mechaniker wird allerdings auch noch kurz infiziert. Martha und ein anderer werden in einer Rettungskapsel eingeschlossen und treiben noch schneller gen Sonne. Schön war die Szene, als Martha gegen die Scheibe klopft und der Doctor auf der anderen Seite steht. Ein Moment der Stille.
Aber warum ist der Schalter gerade außen gewesen?! Der Raumanzug hat mich dann auch stark an Satan`s Pit erinnert. Interessant fand ich wieder die Frau im Hintergrund bei Marthas Mutter, die anscheinend das Telefonnat überwachte. Nachher stellte sich ja auch heraus, dass es Leute von Saxon waren.
Schön an der Folge fand ich außerdem, dass der Doctor dieses Mal selbst betroffen bzw besessen war und sehr hilflos wurde. Natürlich hat Martha den Tag wieder gerettet, aber das störte nicht so sehr. Die Auflösung mit der lebendigen Sonne war auch nicht so schlecht. Warum es so einen Echtzeit-Touch haben musste, weiß ich nicht. Das wirkte irgendwie nicht überzeugend. Die Story wurde nur schneller erzählt. Der Schluss war nett, als Marthe den anderen Mann küsste und der Doctor nicht wirklich über das Erlebte sprechen wollte. Aber Martha darf bei ihm offiziell mit ihrer Schrankwand einziehen, denn sie hat den Schlüssel zur TARDIS bekommen. :-)

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