Freitag, Mai 04, 2007

Daleks in Manhatten und Evolution of the Daleks


Ja, die Lieblingsgegner vom Doctor sind auch in der dritten Staffel wieder da. Der Doc bringt Martha ins New York der 1930er Jahre zur Zeit der großen Depression. In "Hooverville" verschwinden Menschen und Martha und der Doctor gehen der Sache natürlich nach. In der Kanalisation treffen sie schließlich auf Schweinemenschen. Nette Masken. Dann führt sie die Spur weiter zum Empire State Building, wo sich vier Daleks einquartiert haben, um das letzte Experiment durchzuführen. Es soll eine Verschmelzung zwischen Daleks und Menschen geben. Der Anführer Sec ist der erste, der den Schritt macht und verwandelt sich in ein Tentakelköpfigen Dalek-Menschen. Samt Gefühlen. Der erste Teil endete dramatisch mit dieser Verwandlung. Und trotz einiger Schwächen in der Folge blieb es dennoch spannend. Leider verlor sich das in der zweiten Folge. Der inoffizielle Bürgermeister von Hooverville hält noch eine lange Rede, bevor er von einem der Daleks über den Haufen geschossen wurde. Ich persönlich hätte schon früher angedrückt. ;-)
Dann bietet sich der Doctor den Daleks an, Sec (oder doch mit k?) sieht in ihm so etwas wie einen Seelenverwandten und läd ihn zu einer Runde Smalltalk zu sich ein. Wie ein guter Bond-Bösewicht erklärt er dem Doctor dann auch in aller Ausführlichkeit seinen Plan. Und das erinnerte mich schon stark an "Frankenstein", schlimmer wurde es dann, als die menschlichen Leichen mit Hilfe von Gamma-Strahlung und einem Blitzableiter auf dem Dach des Empire State Buildings zum Leben erweckt werden sollten. Gähn...
Martha hat natürlich die richtigen Einfälle und der Doctor klettert auf das Dach, um sich dem Blitz entgegenzustellen. Kein Problem. Schließlich ist man als Timelord einiges an Kummer gewöhnt. Die Dalek-Monster in menschlicher Gestalt werden prompt wach und kreisen den Doctor und seine Freunde im Theater ein. Dann kam eine eigentlich recht gute Szene, als diese Was-Auch-Immer-Menschen fragten, warum sie denn den Doctor und die anderen erschießen sollen. Gute Soldaten fragen nicht! Unser Tentakelmensch-Dalek hatte bereits vorher verschissen und wurde von seinen eigenen Leuten gefangengenommen und schließlich erschossen. Schade, das Tentakelchen gefiel mir langsam. Da half auch nicht die Bemerkung, dass er die anderen erschaffen hätte und sie damit ihm gehörten. Frankenstein-Syndrom. Jedenfalls machten unsere Zombies zwei der restlichen drei Daleks platt. Einer konnte wie immer entkommen. Die Enthüllung des Doctors, dass die Zombies auch Gene von ihm hätten, half auch nichts, denn sie wurden trotzdem getötet. Klar, wenn ein Experiment schiefläuft, sollte man sich absichern. Selbstzerstörung ist immer gut.
Ich fand, sie hatten das Pulver sehr schnell verschossen in der Doppfelfolge. Und einige Sachen in der zweiten Folge waren denn doch ziemlich weit hergeholt, fand ich. Von dieser Blitzgeschichte mal abgesehen. Der Angriff auf Hooverville und einige Dialoge waren schön, aber irgendwie trug das die Folge nicht ganz. Ich bin auf die nächste Folge gespannt.

Keine Kommentare: