Samstag, Mai 26, 2007

Fannischer Disk-Jocky

Auf der Suche nach neuen Talenten hat sich die Schallplattenindustrie entschlossen, einige Schlager mit fannischen Interpreten neu herauszubringen.
Folgende Titel werden genannt:

"AUF ENGEL SCHIESST MAN NICHT". Diesen aufwirbelnden Twist spielen Klaus Eylmann und Franz Rottensteiner auf Klavier und einer TeleFANken-Platte.

"GEH`N SIE MIT DER KONJUNKTUR"., fordert Heinz Bingenheimer mit diesem Cha-Cha und seinen TRANSGALAXIS-Bläsern auf FANited Artists.

"DA SPRACH DER ALTE HÄUPTLING DER INDIANER". In echter Wild-West-Romantik kreirt Winfried Scholz diesen Schlager zusammen mit EUROTOPIA-Stehgeigern auf einer FANtana-Platte.

"No Bier, no Wein, no Vurguzz", klagt Franz Ettl mit dem Unterwössener Verkehrsverein auf MRU-Platte.

"LILLI MARLEN". Mario Kwiat singt in Begleitung des dritten Musikkorps auf der MARIOla-Platte.

"I was a big man yesterday". Mit großem Einfühlungsvermögen bringt Walter Ernsting diesen alten amerikanischen Hit zu neuem Erfolg auf einer FANtana-Platte.

"Ich bin ein Veilchen, das im Verborgenen blüht". Karl-Herbert Scheer leiht dieser zärtlichen Weise seine Stimme. Eine neue FANSwyck-Platte.

Auch FANdon brachte eine neue Platte heraus. "Hörst du mein leises Rufen?". Diese Melodie spielt Edgar Nolte an der Zither.

"Wir wollen niemals auseinandergehn". Eine sieben Groschen-Opera der Moewig-Band unter der Einstudierung von K.H. Scheer auf RCA. (Rhodan Company Allovertheworld)

"Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen". Die STELLARIS-BIG-BAND unter der virtousen Leitung von Helmut Herdt versucht dieser FANipps-Platte neuen Glanz zu verleihen.

Natürlich sind dies nicht die einzigen Neuerscheinungen, aber wir wollen Ihren Geldbeutel nicht allzusehr belasten. Überzeugt sind wir jedoch, daß Sie sich diese Platten nicht entgehen lassen werden. Öffnen Sie Ihre Geldbörse, schließlich wohnen wir nicht in Schottland, wo nach neuesten Gerüchten schon wieder 27 Liliputaner geboren wurden.

Von Rille zu Rille grüßt Sie ihr fannischer Disk-Jockey.

(Text wahrscheinlich von Willi Volz und Mari Kwiat)

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