Sonntag, Mai 13, 2007

Grand Prix oder Eurovision Songcontest

Ja, wir haben es mal wieder nicht unter die ersten 10 geschafft. Knapp haben wir es unter die ersten 20 geschafft.
Der Auftritt von Roger Cicero war sehr solide und hebte sich von den anderen deutlich ab, aber anscheinend steht das restliche Europa nicht so sehr auf Swing. Deutlich dominiert haben dieses Jahr sowieso die osteuropäischen Staaten, die immer noch sehr an ihren Nachbarn hängen und denen meistens die volle Punktzahl gaben. Es waren ein paar recht interessante Lieder dabei, und Serbien hat auch eine schöne Ballade abgeliefert. Das Lied hat nicht nur die Nachbarstaaten erfreut sondern auch viele andere Länder. Somit hat das Land verdient gewonnen. Bei anderen TopTen-Platzierungen war das nicht der Fall, fand ich. Also doch nur der 19 Platz für "Frauen regier´n die Welt".
Seit 1990 hat Deutschland nur 6 mal die Top Ten erreicht. 1994 und 1999 erreichten wir sogar den dritten Platz. Seit 7 Jahren ist der beste Platz immer noch Nummer 5 erreicht von Stefan Raab mit "Waddehaddeduddeda" im Jahre 2000.
Kann es überhaupt Nummer 1 wieder sein?
Nicht, wenn man sich ansieht, wie politisch doch immer noch gewählt wird. Da helfen auch keine dicken Subventionen mehr. :-)

1 Kommentar:

Doctor Who hat gesagt…

Es tut mir leid, aber der Eurovison Song Contest (formerly knwon as Grand Prix) ist zu einer Farce verkommen.

Ich persönlich habe mich daran gewöhnt, dass mit dem Auftritt eines Transsexuellen für Israel der Anfang von Ende eingeläutet wurde.
Bitte nicht falsch verstehen!
Jeder hat in meinen Augen ein Recht darauf so zu leben wie er /sie / es möchte.

Wenn man sieht, dass fast nur noch die Weststaaten dabei sind, die das Ganze finanzieren, dann frage ich mich ob es einen Sinn macht dises Spektakel, dass unter den ehem. sozialistsichen Bruderstaaten ausgetragen wird, weiterhin am Leben zu halten?

Halbnackte Frauen, sicherlich für den Mann nett anzusehen, versuchen sich daran den Einheitsbrei, der fast komplett in Englisch vorgetragen wurde, anzupassen.

Ich finde es traurig, dass z.B. die Iren statt in Gälisch auf Englisch singen. Das die Briten uns nicht mögen konnte man zumindest an den vier Rollwagen sehen. Auf keinem war die Bundesflagge abgebildet. Dafür war der lange Webespot auch peinlich genug. Auf der anderen Seite ist Roger eine Ausnahme. Er hat fast den Ganzen Text in seiner Landessprache vorgetragen.

Da lobe ich mir doch das Gute Chili in der Casa Lange, dass mit anregenden Gespräch und Getränk gereicht wurde. :)