Mittwoch, Juni 20, 2007

Blink und Utopia


Wieder einmal ein kleiner Bericht zu den letzten beiden Folgen von Doctor Who. Vor zwei Wochen lief die sogenannte "Light"-Folge über den britischen und auch deutschen Bildschirm. Light deswegen, weil der Doctor nicht so oft zu sehen war.


Der Anfang war schon recht nett. Sally findet an der Wand eines alten Hauses hinter den Tapeten eine Nachricht, die für sie bestimmt ist. Sie soll sich vor den weinenden Engeln in Acht nehmen. Und sich ducken! Und da fliegt auch schon ein Stein durch Fenster.
Man ist gespannt, was es mit der Nachricht auf sich hat, die der Doctor im Jahre 1969 hinterlassen hatte. Sally nimmt ihre Freundin mit, um ihr das zu zeigen. Doch die ist plötzlich verschwunden. Sie ist 90 Jahre in die Vergangenheit geschickt worden, wo sie geheiratet hat und Kinder bekommen hat. Ihren Enkelsohn hat sie mit einem Brief für Sally zum Haus geschickt, in dem Moment, wo sie selbst verschwunden ist. Das hat angenehm an Back to the Future erinnert.
Wieder einmal ein netter Seitenhieb. Sally gelingt es, mit Hilfe des Bruders ihrer Freundin, eine Videonachricht des Doctors, die als Eastereggs auf DVDs versteckt waren, zu entschlüsseln. Zwischendurch lernt Sally noch einen netten Polizisten kennen, den die Engel jedoch ins Jahr 1969 geschickt haben. Sie trifft ihn erst in der Gegenwart wieder, als er im Sterben liegt. Sehr fies. Sally hat den Schlüssel zur Tardis bekommen und kann die Engel, die eine außerirdische Rasse angehören, die sich in Stein verwandelt haben und sich schnell bewegen können. Sie bewegen sich in der Zeit eines Lidschlages. Deswegen dürfen Sally und ihr Freund nicht blinzeln. Wenn man die Engel ansieht, dann können sie sich nicht bewegen. Ich fand die Engel richtig unheimlich und hatte die ganze Folge über gerätselt, wie die das hinbekommen haben. Es waren tatsächlich Masken. Cool gemacht. Natürlich gelingt es, die Engel in die Falle zu locken. Sie blicken sich an und können sich so nie wieder bewegen. Auch die Frage, wie der Doctor an all die Sachen gekommen ist, die Sally helfen die Engel zu foppen, wird am Ende gelöst.


Diese Folge hat meine Paranioa echt vorangetrieben. Nachdem ich schon Schaufensterpuppen nicht mehr vertraue, werde ich Steinengel jetzt immer gut im Blick haben.


Und letzten Samstag dann fing der erste Teil der letzten drei Folgen an. Und der Captain Jack kam zurück in bzw. zunächst an die TARDIS.



Sehr genial. Sofort kam es zu dem ersten Schlagabtausch mit dem Doctor. Herrlich. I love it! Capatain Jack war wieder in seinem Element und flirtete mit allem, was nicht schnell genug auf die Bäume kam.



Die Geschichte um Utopia und den letzten Menschen, die vor dem Ende des Universums fliehen wollten, war ganz nett, aber nicht wirklich wichtig. Der Doctor, Martha und Jack lernen bald den Professor Yana kennen, der die Leute mit einem Raumschiff nach Utopia schicken will, nur leider funktioniert das noch nicht recht. Der Doctor kann helfen und freundet sich mit dem netten, alten Professor an, den er für genial hält. Doch dann entdeckt Martha, dass der Prof auch eine Fobwatch hat, die zu einer Chamäleonmaschine gehört, die aus dem Doctor einen Menschen gemacht hat. Sollte der nette Professor tatsächlich auch ein Time-Lord sein? Die Frage wird kurz darauf beantwortet, den der Professor öffnet die Uhr und sein wahres Ich kehrt zurück. Und dann geht dem Doctor ein Licht auf: YANA - You are not alone!


Doch da ist es schon zu spät. Der zweite Time-Lord klaut die TARDIS und kann den Doctor und die anderen, die gerade mit Mutanten kämpfen, aussperren. Nun ist die TARDIS des Doctors in Besitz seines größten Feindes - dem MASTER! Yeah er ist zurück. Und dann wird er noch von einem meiner Lieblingsschauspielern gespielt, John Simm macht sich gut als Oberbösewicht.
Ich bin sooo gespannt auf die nächsten beiden Folgen.


Keine Kommentare: