Sonntag, Juni 03, 2007

Rotz und Wasser geheult...


...habe ich heute nach der zweiten Folge des Doctor-Who-Zweiteilers "Human Nature" und "Family of Blood".
Gott, war das traurig am Ende.
Human Nature wurde nach dem Doctor-Who-Buch mit gleichen Namen von Paul Cornell aus dem Jahr 1995 gedreht.
Der Doctor und Martha werden von Aliens verfolgt und können nicht vor ihnen fliehen. Da sie hinter dem Timelord her sind, beschließt der Doctor sich in einen Menschen zu verwandeln, um sich vor den Aliens zu verstecken. Er transformiert in einen echten Menschen und sein Geist landet in einer Taschenuhr. Martha bekommt den Auftrag, ihn und die Uhr im Auge zu behalten. John Smith ist ein Lehrer an einem Jungeninternat, der seltsame Träume hat von einer blauen Telefonbox und einem Mann namens The Doctor. Doch es ist 1913 und er führt ein normales, bürgerliches Leben mit seinem Hausmädchen Martha.
Die Eingangsszene ist schon echt beeindruckend. Wie Martha ihn auch noch bestätigt, dass er total menschlich sei. Und das ist er schließlich auch. Erst dachte ich, dass auch Martha irgendwie verändert wäre und sich nicht an den Doctor oder sich selbst erinnere. Aber dann verliebt sich Mr. Smith in die Schulkrankenschwester und die feindlichen Aliens landen auf der Erde. Martha versucht dem ängstlichen Mr. Smith, der nicht versteht was los ist, zu erklären, dass alles, was er geträumt hat, wahr ist. Herrlich von Freema und David gespielt, fand ich. Und so schön, als Martha eifersüchtig auf die Krankenschwester ist, aber trotzdem nichts dagegen tut.
Die Aliens haben sich menschlicher Körper bemächtigt und werden von einer Armee Vogelscheuchen unterstützt. Sehr genial fand ich hier die Szene, als die erste Vogelscheuche zum Leben erwacht und erst mit einer Hand winkt.
Der Schluß von Human Nature war richtig fies, fand ich. Der Doctor, der sich zwischen seiner neuen Flamme und Martha entscheiden soll. Richtig fies. Ich saß wie gebannt vor dem TV. Und dann musste ich eine Woche auf die Fortsetzung warten. Ahhh....

Aber schließlich ging es gestern weiter. Da wir nicht zu Hause waren, musste ich es einprogrammiern und hoffen, dass das Wetter nicht schlechter werden würde.
Doch zum Glück war alles drauf. Erleichtert und völlig gespannt schaute ich mir heute die Folge "Family of Blood" an. Und Marha zeigte dem weniger mutigen "Smith" wie man mit so fiesen Aliens umgeht. Herrlich. Sie war richtig cool drauf.
Eine besonders gute schauspielerische Leistung legten auch die Kinder hin. Das kleine Mädchen, in das eines der Aliens geschlüpft war, machte mir richtig Angst. Auch der größere Junge Baine war brutal echt. Das war richtig unheimlich.
Eine richtig gute Leistung legte auch David Tennant hin, als er sich entscheiden sollte, ob er nun weiter als menschlicher Mr. Smith leben oder den Kampf als der Doctor antreten sollte. Was bedeutete, dass er sterben würde. Denn wie heißt es bei Highlander so schön: Es kann nur einen geben.
Das war sooo rührend. Aber auch die Krankenschwester Joan, die ich richtig mutig fand, überzeugte ihn schließlich, dass die Welt und das gesamte Universum den Doctor braucht. Ich habe geheult wie ein Wasserfall. Ganze 10 Minuten lang flossen Tränen.
Als der Doctor schließlich wieder er selbst war, bestrafte er die Family auf recht drastische Weise. Eine sehr dunkle Seite kam da zum Vorschein.
Schließlich musste er sich von der Krankenschwester verabschieden, die hatte sich in Mr. Smith verliebt und konnte mit dem Doctor nicht so recht etwas anfangen. Das war eben doch nicht derselbe Mann. Auch wenn er so aussieht. Und wieder heulen...
Das war eine "feuchte" aber wunderschöne Folge. Mehr davon!!!

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