Samstag, Oktober 20, 2007

Ratatouille


Remy liebt gutes Essen und sein bescheidener Traum ist es, der beste Chefkoch von Paris zu werden. Talent hat er, unbestritten, aber Remy ist eine Ratte. Womit Probleme aufkommen: Menschen mögen keine Ratten in der Küche und die Rattenfamilie hält den feinsinnigen Remy für total aus der Art geschlagen. Doch das Schicksal verschlägt Remy ausgerechnet ins Restaurant von Remys Idol, Chefkoch Auguste Gusteau. Hier trifft Remy auf Linguini, den Tellerwäscher. Die Beiden werden Freunde und schmieden einen raffinierten Plan, wie sie gemeinsam zu Starköchen werden können.

Wir können die Dinge beeinflussen. Wir beeinflussen sie mit unseren Entscheidungen.

Das sagt Remy zu seinem Vater. Und das ist auch die Hauptaussage des Films. Man kann alles im Leben erreichen, solange man nur fest an sich glaubt. Die Animation ist wieder fantastisch. Das Paris im Film ist wirklich hervorragend. Man fühlt sich wirklich dorthin versetzt. Auch die Küche ist toll gemacht. Ich persönlich kenne zwar keine Restaurantküche von innen, aber so muss sie aussehen. Man kann die Speise fast riechen und bekommt definitiv Hunger beim Schauen. Wenn Remy mal wieder vom Küchenchef verfolgt wird, ist das Action pur. Aber auch die Beziehung zwischen Remy und Linguini, die sich mit wachsenden Erfolg verändert, ist richtig niedlich dargestellt.
Ich bin zwar immer noch kein Fan von Nagern jeglicher Art, aber Remy ist schon eine niedliche Ratte. Remy, der weder eine richtige Ratte noch ein Mensch ist, der aber Träume hat und Freunde und Familie, die schließlich doch zu ihm stehen. Genau wie Linguini, der kein Chefkoch ist, aber für einen gehalten wird und völlig überfordert ist damit. Und so haben sich die beiden gesucht und gefunden.

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