Freitag, Oktober 26, 2007

Science Fiction Fanzine Geschichte


Munich Round Up 15

Auszug:

Ambrosius liebte es, Theorien zu entwickeln. Aufgrund der ihm angeborenen orthodoxen Arbeitsweise geht er hierbei - gelinde gesagt - ungewöhnlich vor. Da er oft und gerne zu Bette liegt, - ja, nicht nur liegt, sondern sozusagen darin wohnt, entsteht der größte Teil dieser Theorien in seinem weichen, warmen Pfuhl. Er nennt sie deshalb auch “Pfuhlbauten” oder “liegende Theorien”. Einmal hat ihn eine Niveauverschiebung seine linke große Zehe zum Hinken gezwungen. Die während dieser Zeit entstandene Theorie war die weit berühmte und bekannt hinkende Theorie, von der selbst Ambrosius selbst nicht zu sagen vermochte, welches Thema sie eigentlich behandelte, - dergestalt war ihre Kompliziertheit. Im allgemeinen arbeitet Ambrosius zunächst die komplette Theorie aus. Anschließend ergründete er unter Anspannung seiner nicht unbeträchtlichen Geisteskräfte ihren Sinn und Zweck. Und schließlich baut er sich ein Gerät, um
festzustellen, ob sie dem gefundenen Zweck auch wirklich entspricht. Oftmals tut sie dieses!

wieder Mal von
Jesco v. Puttkamer

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