Dienstag, Oktober 09, 2007

wo der Spielfilm DIE DÄMONISCHEN gezeigt wurde. Im Beiprogramm: „Der Mensch im Weltraum" von Walt Disney.
Am Sonntagmorgen erneut ein Spielfilm: GEFAHR AUS DEM WELTALL. Im Beiprogramm zwei utopische MIGHTY MOUSE Filme und alles in allem etwa 13 Vorschauen auf utopische Großfilme, die Günter Oehler von den Verleihfirmen beschafft hatte.
Anschließend erhielt der Pabelverlag eine Urkunde des SFCE in Anerkennung für die Herausgabe des UTOPIA-Magazins und des UTOPIA-Großbandes. Herr Dr. Gentsch nahm die Auszeichnung mit netten Dankesworten entgegen.
Nach dem Essen berichtete dann Waldemar Kumming über den derzeitigen Stand der Elektronengehirne und zeigte wahrhaft utopische Möglichkeiten auf. Seine mit recht trockenen Witzen gepfefferten Ausführungen erleichterten das Begreifen sehr.
Daraufhin ergriff Geschäftsführer Wolf Detlef Rohr das Wort und legte einen Rechenschaftsbericht ab, der Maßnahmen der Clubleitung erklärte und die weiteren Ziele des SFCE aufzeigte. Der einmütige, starke Beifall der Zuhörer bestätigte voll und ganz die Richtigkeit der bisher geleisteten Arbeit.

Wolf Detlef Rohr in seinem Büro, wo er seine Rede auf Band sprach und die Vorbereitungen zum Con traf.
Foto: M. Kotowski

Anstelle des verhinderten K. H. Schneider sprach dann unser Freund Helfried Crede über das astronomische Thema: „Unser Sonnensystem". Erstaunlich scheint, daß Helfried alle nur möglichen Zahlen auswendig weiß und nicht einmal ein Buch zu Hilfe nehmen mußte. Sein Vortrag, ungemein interessant, erinnerte an einen Flug durch den Weltraum.
Und schließlich betrat Walter Ernsting das Rednerpodium. Draußen schien die Sonne und es war heiß. Darum faßte er sich sehr kurz, berichtete über die Ziele des Fandoms, bedauerte die einsetzende Zersplitterung und forderte die neu entstandenen Organisationen zur unabhängigen Zusammenarbeit auf. „Unser Endziel ist das geeinte Welt-Fandom!" sagte er. „Wir erreichen es notfalls auch allein! Aber ich begrüße jedes Anzeichen einer echten Zusammenarbeit zwischen allen Freunden des SF-Gedankens."

Danach erfolgte die Verteilung weiterer Urkunden:

Der Moewig-Verlag erhielt eine Urkunde für die Herausgabe von GALAXIS (unterzeichnet von Hugo Gernsback); der deutsche Redakteur von GALAXIS, Lothar Heinecke, erhielt eine Urkunde, ausgefertigt vom SFCE. Die gleiche Urkunde erhielt der Moewig-Verlag für die Herausgabe des TERRA-Sonderbandes. Die Schweiz, als neutrales Land, überreichte Clark Darlton dann den HUGO 1957 für seinen im UTOPIA-Großband erschienenen Roman: RAUM OHNE ZEIT,


Walter Ernsting vor seiner Rede über Science Fiction-Literatur. Von links nach rechts: H. H. Möbes, Walter Ernsting und die Herren des Pabel-Verlages, Walter Spiegl und Dr. Gentsch. Foto: H. H. Möbes

der mit 30 Prozent aller Stimmen zum besten SF-Roman des Jahres 1957 gewählt wurde. An zweiter Stelle mit 14 Prozent steht Karl Herbert Scheer mit DER UNENDLICHE RAUM.
Die eingesandten Stimmkarten standen zur Kontrolle zur Verfügung. Julian Parr hatte die Auswertung übernommen.
Noch am Nachmittag traf das Aufnahmeteam des Deutschen Fernsehens ein. Unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung wurden die Außenszenen gedreht. Der UTOPIA-Mann stolzierte durch die Straßen und wurde von allen Seiten aufgenommen, ebenso die staunenden Passanten.
Als dann der „Bunte Abend" begann, tauchte auch der Kameramann der UFA-Wochenschau auf und sicherte sich einen guten

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