Donnerstag, Mai 31, 2007

Warum wir keine Götter brauchen!


Hier die zehn Gebote des Atheisten:

1. Du sollst nicht glauben
2. Du sollst dir kein Selbstbildnis machen und es Gott nennen
3. Du sollst keinen Gott neben dir dulden
4. Du sollst keinen Schöpfer haben
5. Du sollst deine Kinder ehren und sie deshalb mit Gott in Frieden lassen
6. Sei gut auch ohne Gott
7. Du sollst keine anderen Götter neben der Wissenschaft haben
8. Liebe deinen Nächsten ohne schlechtes Gewissen
9. Du sollst den Sabbath nicht ehren
10. Du sollst nicht knien als Schöpfer

Mit Dank an Klaus aus seinem Blog.

Mittwoch, Mai 30, 2007

Primeval - Rückkehr der Urzeitmonster


Evolutionsbiologe Professor Nick Cutter (Douglas Henshall) versucht mit seinem Team, den unglaublichen Berichten auf den Grund zu gehen. Doch was Cutter herausfindet, löst nur noch mehr Bestürzung aus: Die riesigen Spuren scheinen nur zu einem längst ausgestorbenen
Dinosaurier zu passen.
Die Häufung mysteriöser Berichte hat bereits die Regierung in Form der jungen Home-Office-Agentin Claudia Brown (Lucy Brown) auf den Plan gerufen. Sie verpflichtet die Wissenschaftler zwar zum Stillschweigen, unterstützt das Team aber dafür bei den Recherchen. Gemeinsam stoßen sie auf Unglaubliches. Monster aus vergangenen und zukünftigen Erdzeitaltern dringen durch mysteriöse Zeitportale in unsere Welt ein.
Das Problem: Niemand weiß warum, wo oder wann. Dann gerät Cutters Welt völlig aus der
Bahn – seine seit Jahren tot geglaubte Frau (Juliet Aubrey) taucht plötzlich wieder auf…

Hintergrund

In Großbritannien wurde die neue Mystery-Serie zum Straßenfeger. Durchschnittlich 6 Millionen Zuschauer sahen den Überraschungshit. Die "Daily Mail" titelte euphorisch: "Ein Monster-Hit!"
Niemand kann lange ausgestorbene Kreaturen so realistisch zum Leben erwecken wie Erfolgsproduzent und Gründer von Impossible Pictures, Tim Haines. Doch bisher tat der gelernte Zoologe dies nur in zahlreichen, preisgekrönten Dokumentationen, die auf seinen Welt-Hit "Dinosaurier – Im Reich der Giganten" (1999) folgten. "Primeval" ist sein Debüt in reiner Fiktion. Der Erfolg spricht für sich: Nach dem großen Erfolg der ersten Staffel in Großbritannien beginnen ab Sommer 2007 die Dreharbeiten für die Fortsetzung.

Läuft ab den 4. Juni auf PRO7 , 20:15 Uhr.

Zur Zeit höre ich...


Who ist Dr. Who
The Amazing Musical Adventures Of Dr. Who And His Friend

Das ist echt crazy, aber man(n) gönnt sich ja sonst nix!
"I'm Gonna Spend My Christmas with a Dalek"
Mehr dazu z.B. hier.
Ad astra

P.S. Gibt es natürlich bei Amazon.ca und anderen Verkäufern deiner Wahl.

Montag, Mai 28, 2007

SF WorldCon in London 1957






Die hatten in London schon das richtige Feiern drauf.
Ich sehe da Leute wie Forry Ackerman, James White, Arthur C. Clarke und John Wyndham.

Weitere Bilder und Infos auf eFanzines.com (science fiction fanzines on.line)
oder direkt hier.

Alle Photos sind von Ina Shorrock aus der Kollektion von Norman Shorrock.

Science Fiction Dinner Kiel

Samstag, Mai 26, 2007

42


Die letzte Folge von Doctor Who hieß prägnant 42.

42 beträgt die durchschnittliche Länge einer Doctor-Who-Folge.
42 war Russel T. Davies als der Doctor 2005 wieder auf Sendung ging.
42 war das Alter, in dem Elvis Presley starb.
42 war die Länge des letzten Gigs der Beatles auf dem Dach von Apple HQ.
42 ist die Umkehrung von 24, der bekannten Serie mit Kiefer Sutherland, die in Echtzeit spielt.
42 ist die ultimative Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Und Douglas Adams schrieb für Doctor Who.

By the Way: Elvis hatte 21 Nummer-Eins Hits in UK, die Beatles hatten 17.

"42 minutes and we´ll crash into the sun!"

So fängt es an, als Martha und der Doctor auf einem Raumschiff landen. Die TARDIS befindet sich dummerweise in einem Raum, der kurz nach ihrer Ankunft mit Hitze überflutet wird. Damit ist ihr Fluchtweg quasi abgeschnitten. Der Captain des Raumschiffes ist eine Frau, was ich schon recht nett fand. Ihr Mann ist mit etwas Fremden infiziert und dreht prompt durch - bekanntes Muster. Er hat das Schiff sabotiert, so dass es in eine Sonne stürzt. Auf der Krankenstation kommt er schließlich wieder zu sich und ist von etwas besessen. Das erinnerte mich schon stark an Impossible Planet sprich Satan´s Pit.
Der Gute bekommt einen wahnsinns Blick drauf, mit dem er die Ärztin quasi in die Wand brennt.
"Burn with me!"
Damit er aber auch noch sehen kann ohne ständig etwas zu verbrennen, setzt sich der Besessene einen Helm auf, der mich dann wieder etwas an Darth Vader erinnerte. Natürlich ist er nun hinter dem Rest der Crew her. Ein Mechaniker wird allerdings auch noch kurz infiziert. Martha und ein anderer werden in einer Rettungskapsel eingeschlossen und treiben noch schneller gen Sonne. Schön war die Szene, als Martha gegen die Scheibe klopft und der Doctor auf der anderen Seite steht. Ein Moment der Stille.
Aber warum ist der Schalter gerade außen gewesen?! Der Raumanzug hat mich dann auch stark an Satan`s Pit erinnert. Interessant fand ich wieder die Frau im Hintergrund bei Marthas Mutter, die anscheinend das Telefonnat überwachte. Nachher stellte sich ja auch heraus, dass es Leute von Saxon waren.
Schön an der Folge fand ich außerdem, dass der Doctor dieses Mal selbst betroffen bzw besessen war und sehr hilflos wurde. Natürlich hat Martha den Tag wieder gerettet, aber das störte nicht so sehr. Die Auflösung mit der lebendigen Sonne war auch nicht so schlecht. Warum es so einen Echtzeit-Touch haben musste, weiß ich nicht. Das wirkte irgendwie nicht überzeugend. Die Story wurde nur schneller erzählt. Der Schluss war nett, als Marthe den anderen Mann küsste und der Doctor nicht wirklich über das Erlebte sprechen wollte. Aber Martha darf bei ihm offiziell mit ihrer Schrankwand einziehen, denn sie hat den Schlüssel zur TARDIS bekommen. :-)

Fannischer Disk-Jocky

Auf der Suche nach neuen Talenten hat sich die Schallplattenindustrie entschlossen, einige Schlager mit fannischen Interpreten neu herauszubringen.
Folgende Titel werden genannt:

"AUF ENGEL SCHIESST MAN NICHT". Diesen aufwirbelnden Twist spielen Klaus Eylmann und Franz Rottensteiner auf Klavier und einer TeleFANken-Platte.

"GEH`N SIE MIT DER KONJUNKTUR"., fordert Heinz Bingenheimer mit diesem Cha-Cha und seinen TRANSGALAXIS-Bläsern auf FANited Artists.

"DA SPRACH DER ALTE HÄUPTLING DER INDIANER". In echter Wild-West-Romantik kreirt Winfried Scholz diesen Schlager zusammen mit EUROTOPIA-Stehgeigern auf einer FANtana-Platte.

"No Bier, no Wein, no Vurguzz", klagt Franz Ettl mit dem Unterwössener Verkehrsverein auf MRU-Platte.

"LILLI MARLEN". Mario Kwiat singt in Begleitung des dritten Musikkorps auf der MARIOla-Platte.

"I was a big man yesterday". Mit großem Einfühlungsvermögen bringt Walter Ernsting diesen alten amerikanischen Hit zu neuem Erfolg auf einer FANtana-Platte.

"Ich bin ein Veilchen, das im Verborgenen blüht". Karl-Herbert Scheer leiht dieser zärtlichen Weise seine Stimme. Eine neue FANSwyck-Platte.

Auch FANdon brachte eine neue Platte heraus. "Hörst du mein leises Rufen?". Diese Melodie spielt Edgar Nolte an der Zither.

"Wir wollen niemals auseinandergehn". Eine sieben Groschen-Opera der Moewig-Band unter der Einstudierung von K.H. Scheer auf RCA. (Rhodan Company Allovertheworld)

"Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen". Die STELLARIS-BIG-BAND unter der virtousen Leitung von Helmut Herdt versucht dieser FANipps-Platte neuen Glanz zu verleihen.

Natürlich sind dies nicht die einzigen Neuerscheinungen, aber wir wollen Ihren Geldbeutel nicht allzusehr belasten. Überzeugt sind wir jedoch, daß Sie sich diese Platten nicht entgehen lassen werden. Öffnen Sie Ihre Geldbörse, schließlich wohnen wir nicht in Schottland, wo nach neuesten Gerüchten schon wieder 27 Liliputaner geboren wurden.

Von Rille zu Rille grüßt Sie ihr fannischer Disk-Jockey.

(Text wahrscheinlich von Willi Volz und Mari Kwiat)

Eine kleine Bitte


Auch wenn Vater, Mutter oder Ehefrau in eurer SF-Sammlung aufräumen oder sie sogar entsorgen will...haltet sie auf! Verteidigt sie bis zur letzten Raketenflosse. Alles ist wichtig, selbst das letzte eigene Fanzine oder der Zukunftsroman von 1964.
Glaubt mir, Jahre später werdet ihr es bitterlich bereuen.

Ad astra Marc
Bild: Mario Kwiat

5.SF-Oldie-Con


Und noch ein kurzer Hinweis für alle Fans die schon in den 50er und 60er tätig waren. Die Zauselliga feiert wieder in Unterwössen und "Hope" Schwagenscheidt würde sich über eine rege Teilnahme freuen. Meldet euch doch bitte bei ihm an unter
Schwagi.MH(at)t-online.de
Bitte das (at) durch ein @ austauschen, Danke.

Freitag, Mai 25, 2007

Zwei Flaschen original Vurguzz


Nach endlichen Mühen, habe ich jetzt zu meiner großen Freunde 2 Flaschen echten Vurguzz bekommen. Der mit der richtigen heftigen %-Zahl!

Es ist schlicht unmöglich in der heutigen Zeit (trotz Internet) etwas über dieses legendäre SF-Fandom Getränk herauszubekommen. Ich meine jetzt nicht dieses süße nachgeahmte Vurguzz-Likör-Zeug von Perry Rhodan. Das hat eh nichts mit der orginal Vurguzzgeschichte zu tun. Hier wurde schlicht nur eine Fandomsache ins Perry Rhodan Universum eingebunden.
Nein, ich meine das wahrhaftige Gesöff für alle SF-Con-Feten. Zumindest war das früher so das man ohne dicken Kopf nicht am nächsten Morgen aufwachen durfte!
Ok, zurück zum Thema. Im Internet gibt es nur sehr wenige Seiten zum Thema, wenn man PR ausklammert.
Eigentlich habe ich nur 2 wirklich wichtige Sachen gefunden im Netz.

Einmal die Seite (leider shutdown) von den amerikanischen Familienangehörigen des leider verstorbenen Zahnarztes und SF-Urgestein Franz Ettl mit einem Bild der ersten Vurguzzflaschen.


Franz beim Schreiben

Und dann noch der "Forschungsbericht" von Dr. Florian -Flocky- Breitsameter zur Anfangsgeschichte des grünen Kraahkwassers.


Eine Originalflasche aus den 60ern.

Meine eigenen Ideen habe ich schon hier mal erzählt.
Ich hoffe das jetzt dieses lustige, herrlich süffige, brrrr und grüne Getränk im Gedächnis der Science Fiction Gemeinde bleibt!


Franz mit Familie

Ad astra Marc

P.S. Mein großer Dank geht an den Fan und Vurguzzdealer Herman W.,
Prost auf deine Gesundheit!

Samstag, Mai 19, 2007

The Lazarus Experiment


Etwas verspätet kommt nun auch der Bericht zu der vorletzten Folge. Nachdem letzte Woche Doctor Who wegen dem Eurovision Songcontest ausfiel, kam heute die Folge "42".
Aber der Reihe nach:

The Lazarus Experiment
Der Doctor bringt Martha nach Hause zurück. Es sollte ja schließlich nur ein kurzer Trip werden. Das gefällt ihr nicht unbedingt, denn die Abenteuer haben ihr anscheinend Spass gemacht. Als sie im Fernsehen einen Bericht über Professor Lazarus hören, der eine seltsame Maschine erfunden hat, wird die Neugier des Doctors geweckt. Er und Martha begeben sich zu der Party, auf der sich auch Marthas Familie befindet, weil ihre Schwester für Lazarus arbeitet.
Die Familie fand ich recht schön dargestellt. Sie war weniger nervig als die von Rose und doch ein großer Bestandteil der Folge. Natürlich läuft das erste Experiment des Professors aus dem Ruder und er verwandelt sich in ein Monster. Die Effekte waren nicht soo gut, wie man es sonst vom DW-Team gewöhnt ist. Aber für eine TV- Serie immer noch recht gut gemacht. Herrlich fand ich die Szene auf dem Dach, wo Martha und der Doctor die Schwester warnen wollen. Die meint zu Martha, sie solle sich nicht einmischen. Aber dann sieht sie das Monster. Marthas Schwester fand ich ziemlich taff. Ich hatte fast erwartet, dass sie mit in die TARDIS steigt. :-)
Die Folge war eine einzige Monsterjagd, denn kaum war der erste Teil durch, konnte das Monster in eine Kirche flüchten. Der Dialog zwischen Lazarus, der wieder zum Monster mutieren würde und dem Doctor fand ich gut. Passte irgendwie. Dann wieder eine wilde Verfolgungsjagd. Puh, hatten wir gerade erst. Martha und ihre Schwester im Glockenturm. Warum die Orgel das Monster schließlich zur Strecke brachte, ist mir noch nicht ganz klar. Aber vielleicht hilft ein zweitel Schauen morgen.
Ich fand die Folge trotzdem recht solide und gut gemacht. Ein richtiger Hit war sie leider wieder nicht.

Lazarus? Ja, kommt einen vielleicht bekannt vor. Das war der Typ, den Jesus wiedererweckt hat, nachdem der Mann bereits vier Tage im Grab lag. Wiederauferstehung - Verjüngung? Passt irgendwie schon. Würde vielleicht auch zur Theorie passen, dass Saxon der Master ist, der zwar trotz der Tatsache, dass er keine Regeneration mehr schafft, zurückkommt. Und nun ist Saxon auf der Suche nach einer Möglichkeit wieder regenerieren zu können. Auferstanden von den Toten? Wer weiß.
Immer wieder heiß in Foren diskutiert. :-)

Sonntag, Mai 13, 2007

Grand Prix oder Eurovision Songcontest

Ja, wir haben es mal wieder nicht unter die ersten 10 geschafft. Knapp haben wir es unter die ersten 20 geschafft.
Der Auftritt von Roger Cicero war sehr solide und hebte sich von den anderen deutlich ab, aber anscheinend steht das restliche Europa nicht so sehr auf Swing. Deutlich dominiert haben dieses Jahr sowieso die osteuropäischen Staaten, die immer noch sehr an ihren Nachbarn hängen und denen meistens die volle Punktzahl gaben. Es waren ein paar recht interessante Lieder dabei, und Serbien hat auch eine schöne Ballade abgeliefert. Das Lied hat nicht nur die Nachbarstaaten erfreut sondern auch viele andere Länder. Somit hat das Land verdient gewonnen. Bei anderen TopTen-Platzierungen war das nicht der Fall, fand ich. Also doch nur der 19 Platz für "Frauen regier´n die Welt".
Seit 1990 hat Deutschland nur 6 mal die Top Ten erreicht. 1994 und 1999 erreichten wir sogar den dritten Platz. Seit 7 Jahren ist der beste Platz immer noch Nummer 5 erreicht von Stefan Raab mit "Waddehaddeduddeda" im Jahre 2000.
Kann es überhaupt Nummer 1 wieder sein?
Nicht, wenn man sich ansieht, wie politisch doch immer noch gewählt wird. Da helfen auch keine dicken Subventionen mehr. :-)

Mittwoch, Mai 09, 2007

Marc ist in Bielefeld- das geht doch gar nicht

Vor 13 Jahren kam das Gerücht auf, dass es Bielefeld gar nicht gibt. Die Anhänger dieser Verschwörungstheorie behaupten, dass es Leute gibt, die uns die Existenz einer Stadt namens Bielefeld vorspielen. In Wirklichkeit gäbe es sie aber gar nicht.
Das erste mal wurde diese Theorie vom Informatiker Achim Held, einem ehemaligen Besucher des Science-Fiction-Dinners Kiel, im Jahre 1994 öffentlich gemacht. Seitdem ist diese Verschwörungsgeschichte nicht mehr aus dem Internet zu kriegen. Die Stadt Bielefeld erhält immer noch "Euch-gibt's-doch-gar-nicht-Mails“. Das nervt die Stadt mittlerweile schon etwas.
Inzwischen gibt es sogar ein Theaterstück mit dem Titel "der Nachtzug", das von einer Theater-Jugendgruppe geschrieben wurde und erstmals 2005 in Coburg aufgeführt wurde. Das Stück handelt von einem Zug, der auf dem Weg nach Bielefeld mysteriöserweise liegen bleibt.
Und ein paar Menschen glauben tatsächlich an die Verschwörung.

Die Bielefeldverschwörung - eine Satire, die seit 13 Jahren als Running Gag im Internet herumgeistert. Nicht schlecht.

Ob es die Stadt tatsächlich gibt, kann uns Marc vielleicht heute abend beantworten. Aber vielleicht steckt er mit IHNEN ja auch schon unter einer Decke.
Oder ist die Stadt nur, wie Bernd das Brot meinte, die langweiligste Stadt auf der Welt?

Sonntag, Mai 06, 2007

Captain Jack gegen Haie


Da zappt man ahnungslos abends durchs Fernsehen und dann passiert´s. Shark Attack 3: Megalodon.
Bei einem Tauchgang entdeckt Ben Carpenter von der Küstenwache in Colima einen riesigen Haizahn. Via Internet wird die Paläontologin Cataline Stone darauf aufmerksam. Für sie ist schnell klar, dass der Zahn nicht von einem gewöhnlichen Hai stammt: Ein Megalodon hat ihn verloren, als er sich in ein Tiefseekabel verbissen hat. Stone kann es kaum glauben, war sie doch überzeugt, dass der Hai seit 10.000 Jahren ausgestorben ist. Die Küste vor Colima ist nicht mehr sicher ...

Ja und wen sehen wir da?
John Barrowman alias Captain Jack Harkness. Dieses Mal nicht auf Alienjagd sondern auf Haijagd. Schade, dass der Mann schwul ist. Im Taucheranzug sieht der richtig lecker aus. :-)
Die Synchro ist grottig und die Story ist auch sehr dünn. Die Tricks sind auch dürftig. Der Film ist von 2002, also auch schon 5 Jahre alt. Gerade ist die Mama vom Baby-Magalodon aufgetaucht. Ich habe auch im Keller Torpedos liegen. Nicht fragen!
Ahhh, jetzt die obligatorische Sexszene unter der Dusche. Klar, das musste auch noch rein.
Zwei Männer in ihrem Mini-U-Boot gegen Meg. Netter Versuch. Natürlich werden sie es schaffen. Der Film geht bestimmt mit einem Happyend aus.

Freitag, Mai 04, 2007

Daleks in Manhatten und Evolution of the Daleks


Ja, die Lieblingsgegner vom Doctor sind auch in der dritten Staffel wieder da. Der Doc bringt Martha ins New York der 1930er Jahre zur Zeit der großen Depression. In "Hooverville" verschwinden Menschen und Martha und der Doctor gehen der Sache natürlich nach. In der Kanalisation treffen sie schließlich auf Schweinemenschen. Nette Masken. Dann führt sie die Spur weiter zum Empire State Building, wo sich vier Daleks einquartiert haben, um das letzte Experiment durchzuführen. Es soll eine Verschmelzung zwischen Daleks und Menschen geben. Der Anführer Sec ist der erste, der den Schritt macht und verwandelt sich in ein Tentakelköpfigen Dalek-Menschen. Samt Gefühlen. Der erste Teil endete dramatisch mit dieser Verwandlung. Und trotz einiger Schwächen in der Folge blieb es dennoch spannend. Leider verlor sich das in der zweiten Folge. Der inoffizielle Bürgermeister von Hooverville hält noch eine lange Rede, bevor er von einem der Daleks über den Haufen geschossen wurde. Ich persönlich hätte schon früher angedrückt. ;-)
Dann bietet sich der Doctor den Daleks an, Sec (oder doch mit k?) sieht in ihm so etwas wie einen Seelenverwandten und läd ihn zu einer Runde Smalltalk zu sich ein. Wie ein guter Bond-Bösewicht erklärt er dem Doctor dann auch in aller Ausführlichkeit seinen Plan. Und das erinnerte mich schon stark an "Frankenstein", schlimmer wurde es dann, als die menschlichen Leichen mit Hilfe von Gamma-Strahlung und einem Blitzableiter auf dem Dach des Empire State Buildings zum Leben erweckt werden sollten. Gähn...
Martha hat natürlich die richtigen Einfälle und der Doctor klettert auf das Dach, um sich dem Blitz entgegenzustellen. Kein Problem. Schließlich ist man als Timelord einiges an Kummer gewöhnt. Die Dalek-Monster in menschlicher Gestalt werden prompt wach und kreisen den Doctor und seine Freunde im Theater ein. Dann kam eine eigentlich recht gute Szene, als diese Was-Auch-Immer-Menschen fragten, warum sie denn den Doctor und die anderen erschießen sollen. Gute Soldaten fragen nicht! Unser Tentakelmensch-Dalek hatte bereits vorher verschissen und wurde von seinen eigenen Leuten gefangengenommen und schließlich erschossen. Schade, das Tentakelchen gefiel mir langsam. Da half auch nicht die Bemerkung, dass er die anderen erschaffen hätte und sie damit ihm gehörten. Frankenstein-Syndrom. Jedenfalls machten unsere Zombies zwei der restlichen drei Daleks platt. Einer konnte wie immer entkommen. Die Enthüllung des Doctors, dass die Zombies auch Gene von ihm hätten, half auch nichts, denn sie wurden trotzdem getötet. Klar, wenn ein Experiment schiefläuft, sollte man sich absichern. Selbstzerstörung ist immer gut.
Ich fand, sie hatten das Pulver sehr schnell verschossen in der Doppfelfolge. Und einige Sachen in der zweiten Folge waren denn doch ziemlich weit hergeholt, fand ich. Von dieser Blitzgeschichte mal abgesehen. Der Angriff auf Hooverville und einige Dialoge waren schön, aber irgendwie trug das die Folge nicht ganz. Ich bin auf die nächste Folge gespannt.

Donnerstag, Mai 03, 2007

Rockarchiv im Internet

Das größte Archiv für Rockmusik der Welt steht in San Francisco, wie nicht anders erwartet. Auf der Internetseite www.wolfgangsvault.com kann man nun alte Poster, Konzertkarten und T-Shirts anschauen und kaufen. Aber es gibt noch mehr. Unter Concert Vault kann man sich kostenlos alte Konzerte anhören. Dafür muss man sich alerdings registrieren. Hier gibt es legendäre Auftritte von Led Zepplin oder The Who aus den 60er Jahre genauso wie Auftritte jüngeren Datums wie z.B. The Cure, Blondie usw. Für einen Download muss man bezahlen.
Letztes Jahr klagten mehrere Bands gegen das Archiv. Es wird aber eine außergerichtliche Einigung erwartet.

Reinschauen lohnt sich allemal.