Donnerstag, Juni 26, 2008

Mein Doctor-Who-Tagebuch

Midnight (by Russel T. Davies):


Die Sonne des Planeten Midnight vernichtet alles Leben im System. Trotzdem wurde dort ein Freizeitpark errichtet. Während Donna dort relaxt, macht sich der Doctor auf einen Rundflug. Im Shuttle trifft er verschiedene Personen. Es scheint ein ganz normaler Ausflug zu werden, doch dann stoppt das Shuttle und eine fremde Intelligenz bemächtigt sich einer der Passagiere.

Dieses Wesen lernt durch menschliche Sprache und der Doctor muss gegen die aufkommende Panik und Paranoia der Anwesenden kämpfen. Schließlich eskaliert es und die übrigen Passagiere sind sogar dazu bereit eine von ihnen zu opfern. Plötzlich findet sich auch der Doctor auf der Liste der Verdächtigen wieder und muss sich verteidigen. Der Doctor gerät in Lebensgefahr, als die anderen ihn aus dem Shuttle werfen wollen.


Ich fand diese Folge äußerst spannend, auch wenn kein Monster zu sehen war. Wie schon in dem Moffat-Zweiteiler war die Bedrohung nicht sichtbar und trotzdem machte sie Angst. Die wahren Monster waren in diesem Fall die Menschen selbst, die in Panik und Angst verfielen und bereit waren jeden anderen zu töten, wenn es dadurch vermeintlich besser würde. Außerdem war der Doctor mal wieder ernsthaft in Gefahr und konnte sich selbst nicht daraus befreien. Beängstigend ist, dass Menschen in solchen Extremsituationen tatsächlich so reagieren können. Das Monster muss also nicht immer außerirdisch sein.

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