Dienstag, September 02, 2008

Malevil (1981)




Ein Tag wie jeder andere im Sommer... als die Bombe fällt!

Die atomare Katastrophe überlebt nur eine Handvoll Menschen in einem unterirdischen Weinkeller auf der Burg Malevil in Südfrankreich und wenige andere in einzelnen Orten (z.B. Eisenbahntunnel). Die Überlebenden versuchen mit kleiner Landwirtschaft, da das Korn noch keimfähig ist, ihre Existenz zu sichern.

Schon kurze Zeit später kommt es zu Streitigkeiten innerhalb der eigenen Gruppe, mit anderen Überlebenden aus dem Nachbarort, die ein neues Gesellschaftssystem ausgerufen haben und mit Banden, die sich nehmen wollen, was die Leute von Malevil neu erschaffen haben.

Der ganze Film macht ein wenig depressiv!! Es wird kaum gesprochen und die Bilder machen keinen wirklichen Willen zum Überleben in dieser Welt. Alles Grau, Braun und in Erdfarben.
Einige Überlebende versuchen doch tatsächlich das Korn von den Halmen direkt zu kauen.

Leider konnte ich den Film nur mit dem franz. Originalton sehen. Aber ich kenne den Roman und somit hatte ich keine Probleme dem Verlauf zu folgen. Den Roman kann ich empfehlen und ist bei Amazon noch zu bekommen.
Ad astra

P.S. Das Auto von Bild 1 ist das gleiche wie auf Bild 4... ein wenig tief gesunken das Fahrzeug!

Kommentare:

Markus Merz hat gesagt…

Interessant. Das Buch kenne ich auch. Lesenswert. Dass es einen Film gibt war mir bis eben neu.

Helgas galaktische Funkbude hat gesagt…

Hallo
Bekannt war mir der Film schon immer aus dem "Lexikon des Science Fiction Films" aus dem Heyne Verlag. Aber versuche mal diesen Film in Deutsch zu bekommen...ich bin jetzt auf die Originalfassung ausgewichen um endlich einen Blick darauf zu werfen.