Sonntag, November 09, 2008

Krimi

Ich war mal wieder das letzte Mal zu spät für den Wettbewerb auf Schreib-lust.de . Aber ich hatte schon angefangen einen Krimi zu schreiben. Naja, ich bin nicht so gut darin. Kiel wurde dieses Mal Ort des Geschehens.

Here we go:

“Schon wieder ein Opfer des Sternzeichen-Mörders?” fragte der Reporter neugierig.
“Das wissen wir noch nicht, und jetzt macht das ihr weg kommt!” schnauzte der Kommissar ihn an und schob die Männer von der Zeitung beiseite.
Dann ging Kommissar Schröder rüber zum Fundort. Am Ufer lag eine Frauenleiche mit durchtrennter Kehle. Das war wieder einmal kein schöner Anblick. Dabei hatte Schröder noch nicht zu Mittag gegessen. Er kratzte sich gedankenvoll am Kopf und wandte sich dann dem Arzt zu, der gerade seine Untersuchungen beendet hatte.
“Ist es wieder eine?” fragte Schröder mit der leisen Hoffnung, das dem nicht so war.
“Ja, ein präziser Schnitt an der Kehle. Der Täter ist, wie wir bereits wissen, Linkshänder. Der hier war es auch. Und dann das,” meinte der Arzt und zeigte auf den Oberschenkel der Frau, der ein kleine Tätowierung aufwies. Es war ein kleiner Steinbock. Demnach konnte man annehmen, dass es sich dabei um das Sternzeichen des Opfers handelte.
“Verdammt, ich hatte gehofft, das dieser Spuk bald ein Ende hätte. Das ist jetzt schon die vierte Leiche. Wie es aussieht haben wir in unserer kleinen Stadt einen echten Serienmörder. Das sieht gar nicht gut aus!” fluchte Kommissar Schröder und verließ den Fundort wieder. Er stieg in seinen Dienstwagen und fuhr zurück zu seinem Büro.
“Wieder ein neues Opfer?” fragte sein Kollege Henning Karks.
“Ja, man hat sie am Falkensteiner Strand gefunden. Aufgeschlitzte Kehle und ihr Sternzeichen auf dem Oberschenkel. Er geht immer gleich vor, präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Er hat sie wieder nur dort abgelegt. Keine Spuren, nichts. Es ist zum Verrücktwerden.”
Den ganzen Tag verbrachte Kommissar Schröder damit über den Akten zu sitzen und nachzudenken. Er blieb allerdings ratlos. Die ersten drei Leichen waren an verschiedenen Orten deponiert. Das erste Opfer war eine Frau namens Hilde Grasser, 75 Jahre alt. Sie kam eigentlich aus Bayern und hatte in Kiel den Sommer in ihrer Ferienwohnung verbracht. Die zweite Frauenleiche wurde als Dorothea Schmidt identifiziert. Sie wohnte in Schilksee und war 58 Jahre alt. Sie arbeitete bei Karstadt im Sophienhof und war Mitglied im örtlichen Segelverein. Dann war da noch das dritte Opfer, Klara Michaelis. Sie arbeitete bei Foto Probst und war gerade einmal 21 Jahre alt geworden. Es war kein Muster zu erkennen. Die Frauen hatten unterschiedliche Berufe, waren nicht im gleichen Alter und hatten völlig verschiedene soziale Hintergründe. Der Täter hatte sie anscheinend zufällig ausgesucht. Das vierte Opfer musste noch identifiziert werden. Karks ging wie gewohnt die Vermisstenanzeigen durch. Ein Bild von der Toten wurde angefertigt und würde noch am gleichen Abend im Schleswig-Holstein-Magazin gesendet werden.

Das ist nur Teil 1.

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