Montag, März 16, 2009

Leipziger Buchmesse 2009

Da uns der Heyne-Verlag nicht unter die letzten 5 Finalisten gewählt hat beim Schreibwettbewerb, mussten meine Freundin und ich auf eigene Kosten zur Buchmesse nach Leipzig. Was tut man nicht alles, um Bücher zu sehen.
Am Samstag ging es von Hamburg aus in Richtung Berlin und von dort aus weiter nach Leipzig. Die Hinfahrt war problemlos. Gegen 13 Uhr betraten wir schließlich die heiligen Hallen.

Man brauchte nur den vielen bunten Gestalten zu folgen und war schon mittendrin im Geschehen, wo Toiletten als Garderoben herhalten mussten. Die Rede ist von unzähligen Cosplayern.

Nachdem wir uns einen ersten Überblick verschafft hatten, folgten wir der Masse in die Halle 2, wo es Bildungsmedien, Kinder- und Jugendbücher sowie den großen Comic/Rollenspiel/Fantasy-Bereich gab. Ein Paradies für Manga-Fans. Dort gab es auch einen japanischen Teegarten und Anime-Kino. Diese Halle war mit Abstand die mit den meisten Besuchern. Und viele waren Cosplayer in den verrücktesten Kostümen., die bereits ihre Einkäufe getätigt hatten.
Besonders beliebt war der Carlsen-Stand, der auch verkaufte.

Aber es existierten auch einige Merchandising-Stände. Uns interessierten dann doch eher die kleinen Kinderbuch-Verlage, wo meine Freundin schon fast ein Jobangebot bekam.
Die restlichen Hallen waren ebenfalls gut besucht und sehr interessant. Wir trieben uns bei den Hörbüchern, Bellertristik, Buchkunst, dem Antiquariat und anderen Medien herum. Man wurde gerade am Samstag ziemlich durch die Gänge gedrängelt. Und an den Ständen musste man aufpassen, dass man nicht weggespült wurde von den Massen. Aber wir überlebten den ersten Tag doch recht gut. Am Sonntag war es denn etwas weniger und wir konnten uns noch einmal in Ruhe alles ansehen. Ich sah dann auch, dass die "Drei Fragezeichen" vetreten waren und fand endlich auch den Perry-Rhodan-Stand, den ich im Gewühl am Samstag übersehen hatte.


Alles in allen war es sehr lustig und interessant. Ich glaube allerdings nicht, dass ich als Besucher dieses Erlebnis jedes Jahr brauche. Aber als Buchfan muss man mal dabei gewesen sein.
Vielleicht steht dann beim nächsten Mal Frankfurt auf dem Plan. Mal schauen.

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