Montag, Mai 04, 2009

Filme, die fast an mir vorbeigingen: City of Ember

Inhalt des Films (ACHTUNG SPOILER) von Wiki:

In einem düsteren Zukunftsszenario ist die Erdoberfläche verseucht. Ein Leben ist in dieser Atmosphäre unmöglich, so dass zum Schutz der Menschheit eine unterirdische Stadt namens Ember errichtet wird, wo Generationen von Bürgern hermetisch abgeriegelt Schutz und Zuflucht finden. Die Erbauer planen, die Eingeschlossenen für exakt 200 Jahre zu isolieren. Gleichzeitig hinterlassen sie den Bewohnern eine Metallschatulle mit Anweisungen für eine zukünftige Wiederkehr auf die Oberfläche, die allerdings durch menschliches Versagen in Vergessenheit gerät. Nebenbei geht auch ein beträchtlicher Teil an Kenntnissen und Fertigkeiten für immer verloren. Soweit zur Exposition.

Nach Ablauf der Frist erfährt Ember Nahrungsknappheiten und bedrückende Stromausfälle in Folge eines maroden, mit Wasserkraft angetriebenen Generators; es kommt zu immer länger anhaltenden Aussetzern in der Energieversorgung. Die beiden 12-jährigen Hauptfiguren, die verwaiste Lina und Erfindersohn Doon, sind grundverschiedene Charaktere, denen nach Abschluss der Schulzeit in einer sonderbaren Zeremonie Arbeitsplätze zugewiesen werden. Lina wird Botin, die die Kommunikation in der Stadt nach dem Zusammenbruch der Telefonanlage aufrecht erhält. Doon wird zur Instandhaltung des Wasserkraftwerks herangezogen, wo allerdings niemand mehr im Detail weiß, wie die Energieversorgung und deren Wartung genau funktioniert.

Eines Tages entdeckt Lina durch Zufall ein unscheinbares Metallkästchen, welches sich im Besitz ihrer senilen Großmutter befindet. Das darin enthaltene Dokument weckt sogleich ihre abenteuerliche Neugier. Fortan versuchen Lina und Doon gemeinsam, das Schriftstück, das nur in Fragmenten vorliegt, zu enträtseln. Zeitlich versetzt spitzt sich die Lage der Bevölkerung nach einer weiteren Störung des Generators zu. Der korrupte Bürgermeister unternimmt nichts, um den bevorstehenden Untergang Embers aufzuhalten und verfolgt stattdessen eigene Interessen. Bei einem Zusammentreffen mit Lina vermutet der egoistische Bürgermeister bei dem Mädchen, Nachfahrin eines verstorbenen Vorgängers, sogar längst verschollene Geheimnisse über Ember, die für ihn von Vorteil sein könnten. Daraufhin lässt der zwielichtige Vertreter der Bürgerschaft nach Lina und Doon fahnden.

Doon, Lina und deren kleine Schwester Poppy verstecken sich vor den Häschern des Bürgermeisters. Dann folgen sie den Instruktionen der einstigen Baumeister, die sie nur mühselig enträtseln. Das Trio gelangt schließlich unverletzt an die Erdoberfläche, wo sie wenig später Zeuge ihres ersten Sonnenaufgangs werden. Die Gefahr scheint gebannt. In dieser Situation entdecken sie die Lichter Embers tief unter der Erdoberfläche und begreifen, dass sie in einer unterirdischen Stadt gelebt haben. Lina und Doon lassen ihren Mitbürgern eine Nachricht zukommen, die am Ende des Films von Doons Vater gefunden wird.






Von solcher Art von Film hätte ich gern mehr!!!
Ich werde mir wohl auch noch das Buch
besorgen.

Jeanne DuPrau: Lauf gegen die Dunkelheit.
München, Deutscher Taschenbuch Verlag



Ad astra

Kommentare:

WatchmanCL hat gesagt…

Der Trailer sieht richtig gut aus. Ich frage mich, warum der Film nicht in Deutschland gelaufen ist und wohl auch nicht mehr laufen wird, denn ich konnte im Netz keinen Starttermin finden.

Wirklich eine Schande. Aber es gibt ja DVD.

Anissa hat gesagt…

Das war doch Bill Murray als Bürgermeister, oder?
Der Trailer sieht richtig nett aus.

Helgas galaktische Funkbude hat gesagt…

Ja, das war Bill Murray als fieser Bürgermeister vom Ember.

Ich persönlich hoffe noch auf eine deutsche DVD Veröffentlichung. Für das Kino sehe ich da auch keine Chance.

Doktor.Bast hat gesagt…

Vielleicht lief er nicht in deutschen Kinos, weil er einfach zu naiv und langweilig war?