Samstag, November 14, 2009

Medien-Gau

Wenn ich noch Mal irgendwo die Worte ROBERT ENKE lese oder höre, bekomme ich einen Schreikrampf.
Ad astra

Kommentare:

ThK hat gesagt…

Ich habe mich aus Gründen der Pietät auch sehr zurückgehalten. Der Mann ist ein Opfer, aber was die mediale Aufbereitung angeht, möchte man kotzen...

samate hat gesagt…

Nicht nur er ist ein Opfer, die zwei Lokführer auch, wäre es Lieschen Müller, würde kein Hahn danach krähen, ich find's auch Grotte, absolute Mediengrotte, es hat wahrscheinlich nur ein Gutes, dass Depression jetzt aus der Schmuddelecke ans Licht geholt wird, aber das ist vielleicht wie mit den Autobahnen vor 70 Jahren, ich weiß nicht, ob das wirklich so gut ist. Bleibt nur die Frage, warum ist das denn so ein Medienereignis? Was steckt wirklich dahinter? Am Ende tatsächlich nur die Einschaltquoten.

Kam nach Hause, hatte mein Mann die Glotze an, lief "Hallo Deutschland" baoh ich dachte, ich fasse es nicht. Diese Betroffenheitsgesichter!!

Es stimmt, es ist zum kotzen...

Friedrich Wilhelm von Junzt hat gesagt…

Sicherlich können wir es nicht nachvollziehen, da wir nicht in der selben Situation waren / sind.

Das jetzt aber die Medien die Familie und ihn glorifizieren und die anderen Betroffenen vergessen ist widerlich.

Auf der anderen Seite verurteile ich die Bischöfin zutiefst, die für einen Selbstmörder einen Gottesdienst abhält.

Wäre jemand anderes in einer vergleichbaren Situation gewesen hätte man ihn unter den grünen Rasen (des Friedhofs) gekehrt und vergessen.