Mittwoch, Juni 22, 2011

Kieler Woche - Montag


Am Montag wollten wir die Band Sunrise Avenue auf der "Unser Norden-Bühne" sehen. Aber um 19 Uhr war schon alles abgesperrt und kein Reinkommen mehr, denn die Bühne ist völlig abgesperrt zu allen Seiten. Die jenigen, die drinnen sind, kommen dann aber auch nicht einfach mal so raus. Und wenn sie mal die Toilette aufsuchen müssen, dann war´s das mit dem Konzert. Sichtschutz und Sicherheitsdienst verhindern, dass man auch nur einen kleinen Blick auf die Band werfen kann von außerhalb. Mit diesem Bühnen-Ghetto bekleckert sich die Stadt Kiel nicht gerade mit Ruhm!!! Auf den anderen Bühnen geht das doch auch ohne Absperrzaun!!! Und früher ist auch niemand bei der offenen Bühne zu Schaden gekommen. Das verhagelte uns trotz schönstem Sonnenschein ganz schon die Stimmung. Ich werde es Freitag vielleicht noch mal versuchen, aber dann muss ich wohl schon drei Stunden eher dort sein, damit ich Einlass erhalte. Und trinken darf ich auch nichts. So sollte man es zur Kieler Woche eigentlich nicht machen!!!!

Also saßen wir am Montag auf dem Brückengeländer, was dem Sicherheitskonzept wohl auch nicht entsprach, und hatten wenigstens das Ganze als Hörspiel. Wir hatten zwar unseren Spaß, es hätte aber auch sehr viel besser sein können. Schade.

Kommentare:

Irrsternchen hat gesagt…

Gleiches Problem als sie in Darmstadt auf dem Schlossgrabenfest waren waren..
Und keiner wusste ob und wann wieder jemand reinkommt (war nicht nur die Bühne, sondern das ganze Fest, das aber nur gesperrt war, weils an der Bühne so voll war -.-)
Es gibt ja solche Organisationstalente ;)

Anissa hat gesagt…

Das klingt ja auch übel. Ich verstehe echt nicht, warum man es nicht so lässt, wie es seit Jahrzehnten gut funktioniert. Und wenn dann Panik ausbricht, wird es nicht besser.

muerps hat gesagt…

Haben die denn nicht genug Wellenbrecher rangekriegt? Wellenbrecher + ne Reihe Ordner, dann sollte es eigentlich auch bei größerem Andrang keine Probleme geben.

Anissa hat gesagt…

Jetzt haben sie wenigstens Toiletten auf dem Gelände. Pressesprecher meinte, dass sie am Konzept festhalten wollen, um so etwas wie bei der Loveparade zu vermeiden.
Aber wenn in dieser Absperrunf Panik ausbricht, kommen die auch nicht schnell genug raus mit mittlerweile zwei Sicherheitszäunen drumherum. Und dann verteidigt er sich meiner Meinung nach zu sehr auf die Frage, ob die Stadt beim nächsten Mal für die Top Acts Geld nehmen will. Im Moment sind die Konzerte auf der Kieler Woche kostenlos. Aber wenn man damit anfängt abzusperren, dann ist das für mich ein klares Zeichen dafür, dass der nächste Schritt, Geld nehmen, ist.
Da kann mir der Pressesprecher der Stadt noch so oft beteuern, dass sie das nicht vorhaben.
Schließlich hatte auch niemand die Absicht eine Mauer zu bauen. ;-)